Sofortmaßnahmen gegen drohende Futtermittelknappheit

Aufgrund der Trockenheit dürfen Grünbrachen vorzeitig als Futterflächen genutzt werden

Trockenheit macht der Landwirtschaft zu schaffen (Foto: Land OÖ)

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und Hitze werden in weiten Teilen Österreichs Ertragsausfälle in der Landwirtschaft befürchtet. Um die drohende Futtermittelknappheit zu verhindern, hat Bundesminister Andrä Rupprechter als Sofortmaßnahme veranlasst, dass Biodiversitätsflächen als Futterflächen freigegen werden. Somit ist es mit sofortiger Wirkung im gesamten Bundesgebiet erlaubt, Greening-Brachen, Bodengesundungsflächen und ÖPUL-Biodiversitätsflächen auf Acker und Grünland vorzeitig als Futterflächen zu nutzen. Naturschutzflächen sind von dieser Sonderregelung ausgeschlossen. Sonstige Bedingungen wie das Verbot von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln bleiben aufrecht. 

"Die oberösterreichische Landwirtschaft stöhnt unter der anhaltenden Trockenheit, vor allem der Zentralraum und der angrenzende Bezirk Perg sowie der Bezirk Braunau leiden unter den geringen Niederschlagsmengen, und die für die Vegetation notwendigen Regenmengen sind aktuell nicht in Sicht", so LR LO Max Hiegelsberger.

Nähere Informationen zu den Nutzungsauflagen der Grünbrache sind auf der Homepage der AMA unter www.ama.at verfügbar.


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