Aufschwung für den ländlichen Raum

Bundesminister Andrä Rupprechter präsentiert den "Masterplan für den ländlichen Raum".

Designierter Bauernbund Österreich-Präsident Georg Strasser, Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter, ÖVP-Generalsekretärin Elli Köstinger und Vizekanzler Wolfgang Brandstetter bei der Präsentation des Masterplans. (c) BMLFUW/William Tadros

Ein attraktiver ländlicher Raum und seine Leistungen für ganz Österreich sind keine Selbstverständlichkeit. Hinter prosperierenden ländlichen Räumen stehen außergewöhnliche Leistungen und großer Einsatz der Menschen, die am Land leben, arbeiten und wirtschaften.

Im Beisein von mehr als 1200 Bürgermeistern, Stakeholdern und Unterstützern präsentierte Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter am Dienstag, den 25. Juli 2017, in Korneuburg (NÖ) gemeinsam mit Vizekanzler Wolfgang Brandstetter, NÖ-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl den Masterplan für den ländlichen Raum. Mehr als 3000 Teilnehmer haben seit Jahresbeginn in einem Bürgerbeteiligungsprozess in über 50 Tagungen, Workshops und Expertengesprächen 2000 konkrete Ideen und Maßnahmen für die Zukunft des ländlichen Raums erarbeitet, wie sich die ländlichen Regionen weiterentwickeln sollen.

Bundesbehörden im Land verteilen
Ein großes Anliegen von BM Rupprechter ist die Verlagerung der Bundesbehörden. Aktuell haben 65 von den insegesamt 68 Bundesdienststellen ihren Standort in Wien, also über 95 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland sind 67 Bundesdienststellen auf 24 Städte aufgeteilt und in der Schweiz sind 47 Stellen auf elf Städte veteilt. "Die Ansiedelung von Bundes- und Landeseinrichtungen sowie ausgelagerten Organisationen in Regionen ist ein wirksames Instrument der Strukturpolitik", so Rupprechter. Zusätzliche Arbeitsplätze in den neu etablierten Einrichtungen schaffen attraktive Perspektiven für HochschulabsolventInnen und qualifizierte Fachkräfte in der Region. Durch Dezentralisierung in Wirtschaft und Verwaltung werden generell die regionale Innovationsfähigkeit gestärkt und die wirtschaftliche Entwicklung positiv beeinflusst.

Die Jungen in den Regionen halten
Landesobmann LR Max Hiegelsberger begrüßt den Masterplan als richtiges Signal in dieser Zeit: „Wir sehen eine stärkere Urbanisierung und daher ist es wichtig, dass der ländliche Raum attraktiv bleibt, vor allem für sichere Arbeitsplätze und auch für junge Familien. Daher ist die Aufwertung durch die Digitalisierung ein wesentlicher Hebel, um junge Menschen in den Regionen zu halten. Ein weiterer Faktor ist die Arbeitsplatzsituation. Das heißt, wie von Minister Rupprechter bereits eingeleitet, Bundesdienststellen in die ländlichen Räume zu verlagern und gerade damit auch ein Zeichen zu setzen, dass sowohl die öffentliche Verwaltung als auch private Unternehmen im ländlichen Raum zusätzliche Impulse erhalten.“


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