Schardenberg wurde am 29. August zum Zentrum der bäuerlichen Informationsveranstaltungen

Der Treffpunkt Bauernhof und das Sommergespräch am Bauernhof im Bezirk Schärding waren mit über 400 Besucherinnen und Besuchern ein voller Erfolg.

Bgm. Schachner, NR August Wöginger, Josef & Martina Kohlbauer, BB-Bezirksobmann Peter Gumpinger, Ortsbäuerin Martina Huber, NR Manfred Hofinger, ÖR Alois Gimplinger, Präs. Hans Hingsamer (Foto: OÖ Bauernbund)

NR August Wöginger, NR Manfred Hofinger, Josef Kohlbauer im Gespräch (Foto: OÖ Bauernbund)

NR Manfred Hofinger, NR August Wöginger, Bezirksobmann ÖR Alois Gimplinger (Foto: OÖ Bauernbund)

Am Dienstag, 29. September trafen sich mit ÖR Alois Gimplinger Bezirksobmann der Altbauergemeinschaft bereits am Nachmittag mehr als 260 Altbäuerinnen und Altbauern beim „Treffpunkt Bauernhof“.

Am Abend lud Bezirksobmann Peter Gumpinger und Bezirksbäuerin Gabriele Bäck zum traditionellen Bauernbund „Sommergespräch am Bauernhof“ am Hof der Familie Kohlbauer in Schardenberg.  

Altbauern-Bezirksobmann ÖR Alois Gimplinger konnte am Dienstagnachmittag neben zahlreichen Ehrengästen mehr als 260 Altbäuerinnen und Altbauern beim Treffpunkt Bauernhof begrüßen.

Zum traditionellen Sommergespräch am Bauernhof um 20 Uhr folgten der Einladung von Bezirksobmann Peter Gumpinger und Bezirksbäuerin Gabriele Bäck ebenfalls 180 Bäuerinnen und Bauern aus dem Bezirk Schärding.

Als Ehrengäste konnten bei beiden Informationsveranstaltungen die Nationalräte August Wöginger und Manfred Hofinger sowie Präs. Hans Hingsamer und Bgm. Schachner aus Schardenberg begrüßt werden.

Den Besuchern wurde jeweils eine Stunde vor dem offiziellen Beginn ein Einblick in den modernen Laufstall mit Melkroboter von Josef und Martina Kohlbauer in Fraunhof gewährt. Am sogenannten Futtertisch sowie in der Milchkammer entstanden interessante Fachdiskussionen über Zuchtziele, Fütterung und Melktechnik auf die Martina und Josef Kohlbauer besonderen Wert legen.

NR Bgm. Manfred Hofinger informiert und forderte für die zukünftige Programmperiode der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) eine stärkere Berücksichtigung der kleineren landwirtschaftlichen Betriebe in der EU, wie sie als Familienbetrieb in Österreich typisch sind. Weiters kämpfen viele Bäuerinnen und Bauern mit steigenden Sozialversicherungsbeiträgen obwohl in der Landwirtschaft in den letzten Jahren das Einkommen gesunken ist. Für solche Betriebe muss die Möglichkeit geschaffen werden, die Sozialversicherungsbeitrage nach dem tatsächlichen Einkommen zu bemessen, was eine Absenkung der Mindestbeitragsgrundlagen in der Option erfordert. 

„Wer Bäuerin und Bauer bleiben möchte, sollte nicht durch hohe Mindestbeiträge in die Sozialversicherung aus der Landwirtschaft gedrängt werden – wir brauchen auch die kleineren Betriebe“, so Nationalrat Ing. Manfred Hofinger.

Klubobmann Stellvertreter NR August Wöginger pochte in seinen Ausführungen darauf, dass sich Arbeit gegenüber den sozialen Absicherungsmechanismen wieder lohnen muss. Unsere Bäuerinnen und Bauern sowie alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ermöglichen mit ihrem Fleiß und den Steuern, die sie bezahlen, dass wir in Österreich in einem sozialen Umfeld mit einem Ausgleich für Benachteiligte leben können.

„In Zukunft muss aber mehr Netto vom Brutto als Familieneinkommen bleiben, die eine engagierte Politik mit Steuerentlastung erfordert. Ein erster Schritt mit einer merklichen Pensionserhöhung für kleinere Pensionen und einer Obergrenze für eine Pensionserhöhung, ist uns jetzt für mehr soziale Gerechtigkeit gelungen“, so NR August Wöginger

NR Manfred Hofinger ist überzeugt, dass Österreich eine neue politische Kultur braucht und hofft, dass all jene, die derzeit mit den österreichischen politischen Gepflogenheiten unzufrieden sind, am 15. Oktober 2017 für ein respektvolles Miteinander stimmen und eine neue politische Ära beginnen kann.

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