Klima- und Energieoffensive der Bundesregierung ist große Chance für Wertschöfpung in den Regionen

Ausbau der erneuerbaren Energie ist großer Erfolg für die österreichische Land- und Forstwirtschaft.

Bei der Sitzung des Ministerrates, die im Zuge der Regierungsklausur stattfand, wurde ein wichtiger und richtungsweisender Beschluss gefasst: In den nächsten Monaten wird eine integrierte Klima- und Energiestrategie erarbeitet, beschlossen und anschließend ressortübergreifend umgesetzt. Bauernbund-Präsident Abg.z.NR DI Georg Strasser betont: „Es ist höchst erfreulich, dass die Themen Klima und Energie offensichtlich ganz oben auf der Liste des Arbeitsprogrammes stehen. Den Beschluss sehe ich als große Chance für den ländlichen Raum und großen Erfolg für die österreichische Land- und Forstwirtschaft. Gemeinsam mit Elisabeth Köstinger werden wir nun die Maßnahmen rasch umsetzen.“

Strasser: „Kampf gegen den Klimawandel ist große Chance für den ländlichen Raum“

Man werde sich seitens des Bauernbundes auf jeden Fall intensiv einbringen, betont der Präsident des Bauernbundes. Er ist überzeugt: „Gerade für die Bäuerinnen und Bauern und für die ländlichen Regionen ergeben sich dabei unzählige Möglichkeiten. Wir möchten einerseits die Energieautarkie der Betriebe forcieren, andererseits werden wir versuchen, die bäuerlichen Höfe noch stärker als Energielieferanten zu positionieren.“ Für Strasser ist vor allem ein rascher Start der Diskussion für ein neues Energiegesetz entscheidend, „denn hier gibt es zahlreiche Baustellen zu beseitigen.“

Ministerratsbeschluss: Mit Ausbau der erneuerbaren Energien das heimische Energiesystem ressourcenschonend und klimaverträglich weiterentwickeln

Die Vorhaben der Bundesregierung sind jedenfalls sehr ambitioniert. Neben dem verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energien und den dafür notwendigen Aufbau der Infrastruktur sollen die Energieeffizienz gesteigert und die Versorgungssicherheit gewährleistet bleiben. Das zu erarbeitende Strategiepapier sieht als Zielvorgabe auch die Umsetzung der völker- und europarechtlichen Verpflichtungen zur Treibhausgasreduktion bis 2020 bzw. 2030 vor. Betont wird ebenfalls eine langfristige Dekarbonisierungsstrategie bis 2050, die einen vollständigen Verzicht auf Kohlekraft und Atomstrom beinhaltet. Bauernbund-Direktor Mag. Norbert Totschnig bilanziert abschließend positiv: „Die neue Bundesregierung geht mutig, offensiv und vor allem gemeinsam an die großen Herausforderungen heran. Als Bauernbund werden wir sie dabei bestmöglich unterstützen!“


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