Österreichs Bäuerinnen & Bauern brauchen dringend einen gerechten Anteil von ihren erzeugten und über den Handel vertriebenen Produkten und Lebensmittel

Mag. Norbert Totschnig, der neue österreichische Bauernbund-Direktor in der Bauernmarkthalle Ried/I.

vlnr: NR Bgm. Manfred Hofinger, BB-Bez. Obmann ÖR Josef Diermayer, Präs. ÖR Franz Reisecker, BB-Dir. Norbert Totschnig, JB-Bez. Obmann DI Michael Treiblmeier, Bezirksbäuerin ÖR Gabriela Stieglmayr, NR a.D. Karl Freund. (Quelle: OÖ Bauernbund)

Bauernbund-Direktor Mag. Norbert Totschnig in der Bauernmarkthalle (Quelle: OÖ Bauernbund)

Auf Einladung von Bezirksobmann ÖR Josef Diermayer und Bezirksbäuerin ÖR Gabriela Stieglmayr konnte der neugewählte Bauernbund-Direktor Mag. Norbert Totschnig für einen Informations- und Diskussionsabend in der Bauernmarkthalle am Montag, 5. Februar gewonnen werden.

Neben den Ehrengästen NR Bgm. Manfred Hofinger, LK-Präsident ÖR Franz Reisecker informierten und diskutierten mehr als 100 Bäuerinnen & Bauern des Bezirkes Ried mit Direktor Totschnig.

Der Bogen seines Impulsreferates sowie der Diskussionsrunden spannte sich von den aktuellen agrarischen Themen innerhalb der Europäischen Union, den einzelnen Ministerien der neuen Bundesregierung und dem bürokratischen Aufwand auf den Höfen unserer Bäuerinnen und Bauern. Dir. Totschnig kennt die Sorge und das Ringen der Bauern um einen fairen, gerechten Bauernpreis und den großen Handelsketten mit Diskontpreisvorstellungen, zusätzlichen Sonderwünschen und Auflagen in der Produktion.

Erstmals sieht auch die Wettbewerbsbehörde den notwendigen Handlungsbedarf, die Bäuerinnen und Bauern gegenüber einer preisbestimmenden Macht des Handels zu unterstützen und schützen.

Der steigende Export von österreichischen Lebensmitteln beweist, dass unsere Qualitätsstrategie mit starken Marken und Gütesiegeln richtig war. Erfreulich ist auch, dass immer mehr Gastwirte, Restaurants und Großküchen auf heimische Lebensmittel umsteigen und somit Qualität und Frische schätzen.

„Mit einer klaren Herkunftskennzeichnung auch auf den Speisekarten sollte der Konsument selbst entscheiden können, ob er ein Schnitzel aus Polen, Dänemark oder Österreich zu sich nehmen möchte“, so Dir. Norbert Totschnig.

In der Schweiz kann sich ein Gast bereits jetzt entscheiden, welches Lebensmittel er verzehren möchte, da eine klare Herkunftskennzeichnung in den Lokalen umgesetzt wurde.

Während des EU-Ratsvorsitzes durch Österreich ab 1. Juli 2018 rechnet Dir. Totschnig mit wichtigen Vorentscheidungen für die gemeinsame Agrarpolitik ab 2020. Das Bundeskanzleramt und die Ministerien bereiten sich bereits intensiv auf diesen EU-Ratsvorsitz vor.


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