BB-Präsident NR DI Georg Strasser zu Gast in Münzkirchen

„Österreichs Bäuerinnen & Bauern liefern das, was Österreich täglich braucht – hochwertige Lebensmittel, Energie aus unseren Wäldern, Kulturlandschaft und Lebensräume“, so der neugewählte Bauernbund-Präsident Nationalrat DI Georg Strasser beim Informationsabend in Münzkirchen.

v.l.n.r.: Altbauern-Bezirks Obmann ÖR Gimplinger, Präs. Bgm. Hingsamer, LKR Mayr-Steffeldemel, Bezirksbäuerin Bäck, Jungbauern-Bezirksobmann Mair, Bauernbund-Präsident NR DI Strasser, BB-Bezirksobmann Gumpinger (Quelle: OÖ Bauernbund)

Präs. Georg Strasser in Münzkirchen (Quelle: OÖ Bauernbund)

Auf Einladung von Bezirksobmann Peter Gumpinger und Bezirksbäuerin Gabriele Bäck konnte der österreichische Bauernbund-Präsident NR DI Georg Strasser für einen Informations- und Diskussionsabend am Montag, 5. März in Münzkirchen gewonnen werden.

Neben den Ehrengästen Präs. LAbg. Hans Hingsamer, BWV Obm. Martin Kislinger und dem Obmann der Liefergemeinschaft Franz Höller informierten und diskutierten mehr als 120 Bäuerinnen & Bauern des Bezirkes Schärding mit Präsident Strasser.

Der Bogen seines Impulsreferates sowie der Diskussionsrunden spannte sich von den aktuellen agrarischen Themen innerhalb der EU, dem neuen Ministerium für Nachhaltigkeit mit umfassenden Kompetenzbereichen und dem bürokratischen Aufwand auf den Höfen unserer Bäuerinnen und Bauern. Präs. Georg Strasser kommt aus Nöchling NÖ. - eine Nachbargemeinde von St. Nikola im Bezirk Perg. Als Milchbauer an der Grenze zu Oberösterreich kennt er die Sorge und das Ringen der Bauern um einen fairen, gerechten Bauern-Milchpreis.

„Die Bäuerinnen und der Bauern müssen für ihre Arbeit und Leistungen für die Gesellschaft einen gerechten Anteil an der Wertschöpfungskette erhalten“, so Präs. Georg Strasser. Erstmals sieht auch die Wettbewerbsbehörde den notwendigen Handlungsbedarf, die Bäuerinnen und Bauern gegenüber einer preisbestimmenden Macht des Handels zu unterstützen und zu schützen.

Präsident Strasser weiter: „Das Mercosur-Abkommen mit den südamerikanischen Staatenbünden (Brasilien, Argentinien, Paraguay, Uruguay) darf nicht auf Kosten der heimischen Landwirte durchgesetzt werden – die Rinderwirtschaft hält die Almen offen und prägt das Landschaftsbild und unseren Lebensraum.“

Der steigende Export von österreichischen Lebensmitteln beweist, dass unsere Qualitätsstrategie mit starken Marken und Gütesiegeln richtig war. Erfreulich ist auch, dass immer mehr Gastwirte, Restaurants und Großküchen auf heimische Lebensmittel umsteigen und somit unsere Qualität und Frische schätzen.

„Mit einer klaren Herkunftskennzeichnung sollte der Konsument selbst entscheiden können, ob er ein Schnitzel aus Polen, Dänemark oder Österreich zu sich nehmen möchte“, so DI Georg Strasser.


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