Der Wolf kennt keine Landesgrenzen

Die rasche Entwicklung der Wolfspopulation führt zu immer größeren Konflikten zwischen Wolf und Nutztieren, aber auch zwischen Wolf und Mensch.

Ein EU-weit einheitliches Wolfsmanagament ist notwendig

Die rasche Entwicklung der Wolfspopulation in den Alpenländern führt zu immer größeren Konflikten zwischen Wolf und Nutztieren, aber auch zwischen Wolf und Mensch. Almflächen lassen sich über Herdeschutzmaßnahmen aufgrund der Beschaffenheit und Weitläufigkeit des Geländes kaum schützen. Die Folge ist, dass die Bewirtschaftung von Almflächen aufgelassen wird. Zudem verlieren Wölfe ihre Scheu und kommen den Menschen und deren Wohnsiedlungen immer öfter bedrohlich nahe. Zum Schutz der Berglandwirtschaft und für den Erhalt eines lebendigen ländlichen Raums, aber auch zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, ist es unerlässlich, die Regulierung der Wolfspopulationen vorzunehmen. Der Südtiroler Bauernbund hat dazu eine EU-weite Online-Petition gestartet, dass unverzüglich Maßnahmen getroffen werden, um den Schutzstatus des Wolfes zu senken.

"Der Wolf hat keinen natürlichen Feind und wird sich daher stark vermehren. Wir brauchen daher sowohl in Österreich als auch EU-weit eine dynamische Gestaltung der Schutzbemühungen vor den Wölfen. Die EU-Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie muss so abgeändert werden, dass geregelte Entnahmen beziehungsweise im Ernstfall Abschüsse möglich werden. Die Agrarrefentenkonferenz hat sich klar für Schutz der Menschen, der Landwirtschaft und des Tourismus ausgesprochen," so der Landesobmann des OÖ Bauernbundes, LR Max Hiegelsberger. Zur Untermauerung der Faktenlage wurde eine Studie an der Universtität für Bodenkultur in Auftrag gegeben. Die Agrarreferenten sprechen sich auch dafür aus, dass im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft unter österreichischen Vorsitz dieses Thema intensiv diskutiert werden soll.

Hier geht's zur Online-Petition!


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