Gesundheit hat oberste Priorität

Fachinformationen aus erster Hand von Primar Schöppl bei der Altbauern-Bezirkstagung in Braunau

Primar Schöppl und Bgm. a. D. Moser bei der Bezirkstagung in Pischelsdorf (Quelle: OÖ Bauernbund/Seiringer)

Mehr als 150 Altbäuerinnen und Altbauern folgten der Einladung von Bezirksobmann ÖR Ferdinand Schmitzberger am Mittwoch, 11. April ins Gh Preiser, Pischelsdorf/E.

Zum diesjährigen Bezirkstag konnte Bezirksobmann Ferdinand Schmitzberger, als Referent Herrn Primar OA Dr. Hans Schöppl zum Thema „Unser Bewegungs- und Stützapparat – Arthrose und medizinische Maßnahmen“ gewinnen.

Herr Primar Hans Schöppl spannte in seinen Ausführungen den Bogen von der natürlichen Abnützung bis zur Überbeanspruchung von Gelenken und den heutigen Möglichkeiten eines chirurgischen Eingriffes.

Bezirksbäuerin Christina Huber informierte die Teilnehmer über die Aktivitäten und Schulungstätigkeiten der Bäuerinnen im Bezirk.

„Die Bäuerinnen nehmen sich besonders dem Thema „Gesunde Lebensmittel“ an und informieren bei Aktionstagen in den Schulen über die Herstellung von Lebensmittel. Großes Erstaunen löst bei den Kindern immer wieder die gemeinsame Butterherstellung aus, wo nach dem gemeinsamen Rühren von Milch eine streichfähige Butter vor Ort hergestellt wird“, so Bezirksbäuerin Christina Huber.

Bezirksobmann BR Ferdinand Tiefnig präsentierte die Herausforderungen der zukünftigen Landwirtschaft im Übergang von der Technisierung der Digitalisierung.

„Unsere Bäuerinnen und Bauern setzen sich mit den technischen Möglichkeiten durch die Digitalisierung auf ihren Betrieben intensiv auseinander. Fernwartungen von Melkrobotern und automatischen Fütterungsanlagen oder Spursteuerungen bei den Traktoren um Ressourcen optimal einzusetzen, werden bereits vielfach genützt“, so BR Ferdinand Tiefnig.

Beim Thema Märkte und dem geplanten Freihandelsabkommen mit den MERCOSUR-Staaten diskutierten die Teilnehmer auch über die Fairness für die kleinstrukturierte österreichische Landwirtschaft sowie der Lebensmittelsicherheit bei Importwaren.

Für Bezirksobmann Ferdinand Tiefnig stellt sich die Frage: „Ob die importierten Lebensmittel unter vergleichbaren Tierschutzstandards, Umwelt- und sozialen Bedingungen hergestellt worden sind – eine Kennzeichnung der Standards sollte dem Konsumenten die Kaufentscheidung erleichtern“.

Fotos vom Bezirkstag finden Sie hier!


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