Geht die Kuh dann geht auch der Mensch

Die mehr als 8000 Milchbäuerinnen und Milchbauern in Oberösterreich sind Garant für die Qualitätsproduktion nach höchsten Kriterien.

LH Thomas Stelzer mit den bäuerlichen Vertreterinnen im Landtag – Regina Aspalter, Martina Pühringer, Annemarie Brunner und Michaela Langer-Weninger (Foto: Land OÖ)

Die heimische Milchproduktion sichert die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit höchster Qualität (Foto: Bauernbund)

Ernährung emotionalisiert. Ernährung ist manchmal bereits Ersatzreligion. Auch die „gesunde“ Milch geriet ins Kreuzfeuer. „Milch macht krank“ oder „Milch macht dick“ sind bekannte Ernährungsmythen rund um Milch. „Es braucht keine teuren Ersatzprodukte, die oftmals aus billigen Rohstoffen hergestellt werden“, so die Landesbäuerin LAbg. Annemarie Brunner anlässlich des Weltmilchtages. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist der mäßige Konsum von Milch und Milchprodukten empfehlenswert. „Mittlerweile existieren von so gut wie jedem Produkt Studien über deren gesundheitlichen Vorteil oder deren gesundheitlichen Bedenken. Letztlich muss aber das Gesamternährungskonzept passen“, erklärt Brunner. „Es wäre auch hilfreich, das Thema Ernährung etwas entspannter zu sehen.“

 

Heimische Kulturlandschaft ist Aushängeschild für den Tourismus

Etwa 30.000 Milchbauern gibt es in Österreich, die die österreichische Kulturlandschaft bewahren und bewirtschaften. Alleine in Oberösterreich gibt es rund 8000 Milchbauern. Die heimische Milchwirtschaft ist die Voraussetzung dafür, dass die Kulturlandschaften flächendeckend bewirtschaftet und gepflegt werden. „78% der Milchproduktion erfolgt in Berg- und benachteiligten Gebieten und unter strengen Umwelt- und Tierschutzstandards“, so die Landesbäuerin. „Der Erhalt der Almen und Wiesen ist eine spezifische Leistung der heimischen Landwirtschaft. Die Vielfalt der Landschaften ist das größte Kapital für den heimischen Tourismus. Unsere Bäuerinnen und Bauern sind Garanten für den Erhalt der offenen, gepflegten und artenreichen Kulturlandschaft.“

 

Konsumenten wollen mehr Transparenz bei Lebensmittelherkunft

Frische, Qualität, gentechnikfreie Produktion und die österreichische Herkunft stellen die Hauptmotive beim Lebensmitteleinkauf dar. Erst dahinter folgt das Motiv eines günstigen Preises. „Die Konsumentinnen und Konsumenten wollen wissen woher ihr Essen stammt und welche Produktionsstandards dahinterstehen“, betont Brunner. Die Landesbäuerin fordert daher eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Fleischprodukte, Milch, Waren mit Ei-Anteil, verarbeitete Produkte und Milchprodukte. „Mit dem Paradigmenwechsel vom Billigst- zum Bestbieterprinzip für alle Lebensmittelbeschaffungen in öffentlichen Einrichtungen ist bereits ein großer Schritt zur mehr Transparenz gelungen. Der nächste Schritt muss mit der Herkunftsangabe in Großküchen, Kantinen sowie in der Gastronomie folgen“, so die Landesbäuerin Annemarie Brunner. „Durch die Verwendung heimischer Lebensmittel bleibt die Wertschöpfung im Land und der heimische Agrar- und Lebensmittelproduktionsstandort wird nachhaltig abgesichert“.

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