Breitbandausbau in Oberösterreich wird weiter gefördert

Die Intensivierung des flächendeckenden Breitbandausbaus ermöglicht es den Bürgerinnen und Bürgern in ländlichen Regionen, neue wirtschaftliche Chancen zu ergreifen und beugt der Landflucht vor.

Breitbandförderung auch für die Landwirtschaft (Quelle: Fotolia)

Die Intensivierung des flächendeckenden Breitbandausbaus ermöglicht es den Bürgerinnen und Bürgern in ländlichen Regionen, neue wirtschaftliche Chancen zu ergreifen und beugt der Landflucht vor. Auch in der Agrarwirtschaft steigt die Bedeutung der Digitalisierung rasant an. Das Internet ist unabdingbar für Urlaub am Bauernhof (UaB) – 65 % der spezialisierten UaB-Betriebe sind über das Internet buchbar – und auch E-Commerce Formate gewinnen in der landwirtschaftlichen Direktvermarktung verstärkt an Bedeutung. Smart Farming Technologien (etwa Online-Programm zur Betriebsführung) haben Einzug gehalten und repräsentieren die Anwendung von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien in der Landwirtschaft. 

Glasfaser-Internet

Glasfaser-Internet Glasfaser wird aktuell von knapp 2% der Landwirt/innen genutzt. Bei insgesamt 12% wäre Glasfaser jedoch technisch verfügbar. Befragt nach dem Vorhandensein von Glasfaserinternet in der Gemeinde, bestätigen 45% dessen Vorhandensein, weitere 17%, dass Glasfaser geplant sei, 23% konnten keine Angaben dazu machen und 15% verneinten ein Vorhandensein von Glasfaser-Internet in der Gemeinde (Umfrage KeyQuest 2017).

Landwirtschaft braucht bessere Datennetze

97 Prozent der oberösterreichischen Bauernhöfe haben einen Internetanschluss, 63 Prozent sind jedoch mit der Übertragungsgeschwindigkeit unzufrieden. Bei 39 Prozent ist sogar Mobiltelefonie unzulänglich verfügbar. "Dabei braucht es gerade im ländlichen Raum eine gute Infrastruktur, um der Landflucht entgegenzuwirken", so Landesobmann Hiegelsberger. 

Förderung des Breitbandausbaus

Das ursprüngliche Programm für ultraschnelles Breitband-Glasfaser-Internet (FFTH - "Fibre to the home") für KMU ist seit 01.01.2015 in Kraft. Ziel dieses Förderprogramms war es, die Investitionen von Klein- und Mittelbetreiben in deren Breitbandversorgung zu fördern. Diese Förderung wurde nun um die Förderwerber "Freie Berufe" (Ziviltechniker, Notare, etc.) und "landwirtschaftliche Betriebe" erweitert. Die Förderung im Rahmen diese Programms wird in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen gewährt und beträgt max. 50% der einmaligen vom Förderwerber getragenen Errichtungs- und Herstellungskosten - die maximale Förderhöhe pro Standort des Förderwerbers beträgt 2000,- Euro. 

Der Weg zur Förderung

Grundsätzlich sind alle Gemeinden in Oberösterreich an das Glasfasernetz angeschlossen, die einzelnen Häuser oder Gehöfte nicht. Es empfiehlt sich daher, sich zuerst bei der Gemeinde über den Provider zu informieren und danach ein entsprechendes Angebot für den Breitbandanschluss einzuholen. Allerdings gibt es Gebiete, wo niemand anbietet. Damit auch solche Gegenden versorgt werden können, hat das Land mit der Fiber Service OÖ eine eigene GmbH dafür gegründet. Für weitere Auskünfte steht das Breitbandbüro Oberösterreich gerne zur Verfügung.

Presseunterlage zum Breitbandausbau


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