Die Oö Agrarpolitik ist ein verlässlicher Partner

Ein zielgerichtetes Agrarbudget sichert stabile Rahmenbedingungen in der heimischen Land- und Forstwirtschaft.

Die OÖ Agrarpolitik ist ein verlässlicher Partner für die Bäuerinnen und Bauern (Foto: Land OÖ/Lisa Schaffner)

Die Land- und Forstwirtschaft kann sich von globalen Entwicklungen nicht gänzlich abkoppeln. Zudem häufen sich die klimatischen Herausforderungen für die bäuerlichen Familienbetriebe. Damit Oberösterreich weiterhin ein Land mit einer sicheren und qualitativ hochwertigen Lebensmittelproduktion sowie einer gepflegten Kulturlandschaft bleibt, braucht es stabile Rahmenbedingungen. „Die Übergabe vitaler landwirtschaftlicher Betriebe und die Sicherung der Produktion unserer hochqualitativen Lebensmittel ist dem Land Oberösterreich ein großes Anliegen. Die oberösterreichische Agrarpolitik ist ein verlässlicher Partner für unsere Bäuerinnen und Bauern, dies zeigt auch das Agrarbudget 2019“, sagt der Landesobmann des OÖ Bauernbundes, Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

ÖPUL, AZ und Investförderung können voll ausfinanziert werden
Im Rahmen des Agrar-Umweltprogramms ÖPUL erhalten die oberösterreichischen Bäuerinnen und Bauern insgesamt eine Auszahlungssumme von rund 65 Mio. Euro. Für die Umsetzung des Agrarumweltprogramms inklusive des oberösterreichischen Grünlandprogramms stehen im Agrarbudget 2019 17 Mio. Euro zur Verfügung. Im Bereich der Bergbauernförderung-Ausgleichszulage gelangen rund 34 Mio. Euro zu den Bäuerinnen und Bauern, der Landesanteil beträgt in diesem Zusammenhang 13 Mio. Euro.

Für die Investitionsförderung sowie die Existenzgründungsbeihilfe stehen im Budget 2019 8,3 Mio. Euro zur Verfügung. Von großer gesellschaftlicher Bedeutung ist zudem die Höfesicherung, die mit 0,945 Mio. Euro budgetiert ist. Das Land Oberösterreich übernimmt dabei einen Teil der Sozialversicherungskosten für am Hof mitarbeitende Kinder.

Zukunftsfitte Ausbildung
Die oberösterreichische Land- und Forstwirtschaft ist ein bedeutender Wirtschaftszweig in Oberösterreich. Dabei zählt neben den landwirtschaftlichen Ausbildungsstätten die neue Agrar-FH, welche am Standort Wels an die FH OÖ angedockt ist, zu einem wesentlichen Eckpfeiler. „Unsere Agrarbranche braucht die bestausgebildetsten jungen Köpfe“, so Agrarlandesrat Max Hiegelsberger.

Antworten auf den Klimawandel
Aufgrund der zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels auf die heimische Land- und Forstwirtschaft sowie der Bedeutung des Themas Tiergesundheit, auch im Hinblick auf Tierseuchen, investiert das Land Oberösterreich 2019 7,9 Mio. Euro in agrarische Versicherungsmodelle. Dabei werden künftig die Prämien in der Elementarversicherung mit 55% gefördert. Ab 2019 startet die von Hiegelsberger initiierte Tierversicherung mit Zuschüssen in Höhe von 55 Prozent. „Die Bäuerinnen und Bauern machen sich zunehmend mehr Gedanken über die Risikoabsicherung ihrer Betriebe. Die Versicherungsprämienförderungen stellen einen elementaren Schritt für eine zukunftsfitte Landwirtschaft und Tierhaltung in Oberösterreich dar“, erklärt Hiegelsberger

Der sich bereits im Gange befindliche Klimawandel stellt unsere fichtenreichen Wälder vor schwerwiegende Herausforderungen. Trockenheit und Hitze setzen der Fichte stark zu, Borkenkäfermassenvermehrungen sind die Folge. Allein im Jahr 2018 ist von einem Schadholzanteil von über einer Million Festmeter auszugehen. Klimafitte Wälder sind demnach das Gebot der Stunde, um eine nachhaltige Forstwirtschaft in Oberösterreich zu sichern. „Mit Mitteln aus der ländlichen Entwicklung stehen Gelder für die Wiederaufforstung der Schadflächen zur Verfügung“, so der Landesobmann.

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