Kein „Gen-Schweinefleisch“ im Supermarkt

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Wenn es darum geht den österreichischen Bauern zu schaden, sind manche NGO´s immer vorne mit dabei. Dass aber auch der öffentlich rechtliche Rundfunk und die Qualitätsmedien auf diese Masche reinfallen und die Aussendungen unreflektiert wiedergeben ist einfach unseriös und tendenziell.  Greenpeace führte eine Marktstudie in Bezug auf den Einsatz von gentechnisch veränderten Futtermitteln bei Schweinen durch, welche heute Donnerstag, 07.11.2019 veröffentlicht wurde, übrigens nicht zum ersten Mal. Die Studie kam zum Ergebnis, dass in einem von zehn untersuchten Fällen in Supermärkten „gentechnikfreies“ Schweinfleisch angeboten wurde.

Bewusste Falschinformation

In der Studie wird geschrieben, dass es sich um „gentechnisch belastetes“ Fleisch handle. Hier liegt eine bewusste Falschinformation vor, welche auf dem Rücken der österreichischen bäuerlichen Familienbetriebe ausgetragen wird. Die Konsumenten werden bewusst falsch informiert. Es wird etwas skandalisiert, das kein Skandal ist! Die Schweinderl, die bei uns in Österreich zu Hause sind, sind nicht genetisch verändert! Die Schweine werden teilweise mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert. „Der Verzehr von Schweinefleisch, welches mit gentechnisch verändertem Futter erzeugt wurde, ist als völlig unbedenklich einzustufen. Dies belegen zahlreiche Studien“, so die Direktorin des OÖ Bauernbundes Maria Sauer. „Diese Art der Panikmache ist unverantwortlich und ruinös für unsere Bäuerinnen und Bauern“, so Sauer weiter.

Wo bleibt „Fair trade“ für die Österreichischen Bäuerinnen und Bauern?

Die Preise für viele Lebensmittel im Handel sind sehr niedrig. Vor allem im Fleischbereich wird mit Aktionen gelockt. Die hohen Standards, die in Österreich verlangt werden, werden nicht abgegolten! Eine gerechte Entlohnung der Bauern seitens des Handels findet leider nicht wirklich statt. Damit die Höfe fortbestehen können, müssen Landwirte eine straffe Kalkulation ihrer Kosten durchführen. Dazu kommt auch, dass Soja bzw. anderes Eiweißfutter aus Österreich in der benötigten Menge nicht verfügbar ist und dieses Futter wesentlich teurer wäre. Eine Rechnung die sich nicht ausgeht. Aber auch aufgrund solcher immer wiederkehrender Falschmeldungen geben Bauern ihren Hof auf. Da fordern alle lautstark nach Klimaschutz. Wenn es aber darum geht die einzige Branche zu unterstützen, die Klimaschutz durch die Bewirtschaftung von Wiesen, Feldern und Wäldern macht, ist die Solidarität enden wollend! „Wenn dieses Bauernbashing weiterhin in der Form stattfindet, kann man ja dann immerhin die Lebensmittel von dort importieren wo es gerade am billigsten ist! Ich bin gespannt, ob die NGOs für diese Herkunft und Produktion auch Studien veröffentlichen. Ich fordere dringend auf, solche falschen Informationen nicht zu veröffentlichen. Unsere Bäuerinnen und Bauern verdienen sich ordentlich recherchierte Berichterstattungen. Sie sind auch gerne bereit zu zeigen wie sie wirtschaften, wie es den Tieren auf den Höfen geht und was gefüttert wird“, so Bauerbunddirektorin Sauer.


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