Werben um mehr Lehrer – Kampagne in den Startlöchern

Trotz 800 Neuanstellungen Mangel in einigen Fächern.

Bildungssprecherin LAbg. Mag. Regina Aspalter

Eine aktuelle schriftliche Anfrage an Landesrätin Christine Haberlander betreffend die Situation von Lehrkräften in den Oö. Schulen zeigt, dass es insbesondere in den Gegenständen Deutsch, Englisch, Physik und Chemie einen Bedarf an Pädagoginnen und Pädagogen gibt. Den Engpass löst zum einen die Pensionierungswelle, zum anderen die Verlängerung der Studiendauer an den Pädagogischen Hochschulen, aus.

„Der Lehrerberuf ist mit Sicherheit sehr fordernd aber auch vielfältig, in der Arbeit mit Jugendlichen lebendig und für unser Land entscheidend, denn es geht um die Fachkräfte von Morgen und die Menschenbildung der künftigen Generation“, so OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr.

 

Kampagne soll Attraktivität des Lehrerberufes aufzeigen

In Anbetracht des Mangels und der anstehenden Pensionierungen vieler Lehrkräfte, wird derzeit von Landesrätin Haberlander in Abstimmung mit dem Landesschulrat und den Pädagogischen Hochschulen eine Kampagne vorbereitet, die auf den Bedarf in den kommenden Jahren aufmerksam machen soll und gleichzeitig soll darüber informiert werden, in welchen Ausbildungsrichtungen man möglichst rasch in den Schuldienst eintreten kann.

 

Trendumkehr bei geleisteten fachfremden Stunden

Eine positive Trendumkehr gab es in den vergangenen Jahren bei jenen Pädagoginnen und Pädagogen, die Unterrichtsgegenstände unterrichten, für die sie eigentlich fachlich nicht ausgebildet sind. Dieser Anteil hat abgenommen.

„Wir haben großes Interesse daran, dass die eingesetzten Mittel möglichst effizient in den Klassen in Form eines modernen Unterrichts ankommen. Entscheidend dabei ist das Lehrerpersonal. Bei der Diskussion um Mangelfächer, müssen wir daher immer im Auge haben, dass man primär junge Leute begeistern muss, überhaupt den Lehrerberuf anzunehmen und die notwendige Ausbildung zu durchlaufen. Aber auch für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger soll es mehr und attraktivere Möglichkeiten geben“, fordert OÖVP-Bildungssprecherin LAbg. Regina Aspalter.




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