Wir brauchen ein Europa, das uns versteht!

Europa darf nicht nur als Bankomat gesehen werden, Europa muss wieder gelebt werden

LK-Präsident Franz Reisecker, EU-Abgeordneter Othmar Karas, BB-Direktorin Maria Sauer, BB-Präsident Georg Strasser, BB-Kandidatin Simone Schmiedtbauer, JB-Landesobmann Leonhard Gmeiner, BB-Obmann Max Hiegelsberger (Foto: Bauernzeitung)

Wichtige Entscheidungen wie der Mehrjährige Finanzrahmen, die Gemeinsame Agrarpolitik oder der Brexit stehen im heurigen Jahr an. Die EU-Wahlen werden im Lichte der zunehmend nationalistischen Bewegungen in vielen EU-Mitgliedsländern ausschlaggebend für den künftigen europäischen Weg sein. „Wir dürfen uns jedoch nicht blenden lassen. Denn nur ein gemeinsames Europa stärkt unsere Gesellschaft und stärkt die Interessen der Land- und Forstwirtschaft“, so der Landesobmann des OÖ Bauernbundes, LR Max Hiegelsberger bei der Tagung der Spitzenfunktionäre des OÖ Bauernbundes am 01. Februar 2019. Es brauche für die Bäuerinnen und Bauern jemanden aus dem eigenen Berufsfeld im EU-Parlament, der sich ausschließlich auf die Landwirtschaft fokussieren kann.

Simone Schmiedtbauer als starke Stimme für den ländlichen Raum 

Simone Schmiedtbauer, Spitzenkandidatin des Österreichischen Bauernbundes und der steirischen Volkspartei, ist auf Platz vier der ÖVP-Kandidatenliste für die EU-Wahl am 26. Mai 2019 positioniert. Die Steirerin ist Bürgermeisterin der Marktgemeinde Hitzendorf mit mehr als 7.000 Bürgerinnen und Bürgern und betreibt mit ihrem Mann eine Landwirtschaft mit angeschlossener Direktvermarktung. „Simone Schmiedtbauer bringt durch ihre berufliche und politische Erfahrung die besten Voraussetzungen mit, um eine starke Stimme für die ländliche Bevölkerung im EU-Parlament in Brüssel zu sein“, so Bauernbund-Präsident Abg.z.NR. DI Georg Strasser anlässlich der Tagung der Spitzenfunktionäre. „Europa darf nicht nur Brüssel sein. Wir müssen Europa wieder näher zu uns bringen und diesen Gedanken wieder leben“, sieht sich die Bauernbund-Kandidatin selbst als eine glühende Europäerin. „Es brauche daher nicht mehr Europa, sondern ein besseres Europa.“

Europawahl ist eine Richtungsentscheidung

"Diese Europawahl ist eine Richtungsentscheidung, eine Entscheidung zwischen jenen, die Europa demokratischer, stärker und effizienter machen wollen und jenen, die Europa schwächen oder gar zerstören wollen. Ich stehe für die Weiterentwicklung Europas und eine starke EU als Sprecher des Kontinents in der Welt auf Augenhöhe mit den USA, Russland und China“, so der Delegationsleiter und Listenerste MEP. Dr. Othmar Karas bei der Spitzenfunktionäretagung. 

Bei dieser Europawahl gehe es auch um die Zukunft der europäischen Landwirtschaft. „Ich werde dafür kämpfen, dass die heimische Lebensmittelproduktion gefördert wird und die EU die kleinstrukturierte Landwirtschaft besser schützt. Qualität statt Masse und Produktion in der Nähe der Verbraucher, das muss der Grundsatz der EU-Lebensmittelpolitik sein“, betont Karas.




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