Agrar-Landesrat Hiegelsberger zollt Almbauern Respekt: ''Tägliche Landwirtschaft ist gelebte Landschaftspflege''

Wandertag gab Einblick in Arbeit unter teilweise extremen Bedingungen.

Bildquelle: OÖ Bauernbund

Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger zollt den Almbäuerinnen und Almbauern Respekt: „Die tägliche Landwirtschaft ist gelebte Landschaftspflege.“ Am Wochenende nahmen Hiegelsberger und zahlreiche Interessierte an einer Wanderung im Unteren Ennstal teil, um sich an Ort und Stelle ein Bild zu machen. Auch Betriebsbesichtigungen gaben einen guten Einblick in die Arbeit der Landwirte, die einen hohen Einsatz verlangt: „Die Bedingungen sind teilweise extrem, Hangneigungen von bis zu 50 Prozent keine Seltenheit“, berichtet der Landesrat.

 

Hohes Maß an Idealismus und schwere körperliche Arbeit

„Moderne Hilfsmittel und Geräte gehören heute zum landwirtschaftlichen Arbeitsalltag. Zum Erhalt, der Pflege und der Bewirtschaftung der Almen ist aber nach wie vor ein hohes Maß an Idealismus und Bereitschaft zu schweren körperlichen Tätigkeiten notwendig“, erklärt Hiegelsberger. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sich die Almwirtschaft auf gut zugängliche Flächen konzentriert und die typischen Sennalmen weniger werden. Der Landesrat verweist gleichzeitig darauf, dass seit 1997 in Oberösterreich 29 Almflächen wieder in Bewirtschaftung genommen worden sind – ein Plus von 3.800 Hektar.

 

„Die Bäuerinnen und Bauern haben unsere Unterstützung. Das Land Oberösterreich steht dabei in engem Kontakt mit der Landwirtschaftskammer und dem Almverein“, betont Hiegelsberger. Im Bundesland gibt es 700 Almen, von denen 422 aktiv bewirtschaftet werden. 36.500 Hektar beziehungsweise 3 Prozent der Landesfläche sind almwirtschaftlich genutzt. Einen Überblick über die vielfältigen Tätigkeiten der Landwirtinnen und Landwirte findet man im ALManach, der vor kurzem in seiner 12. Auflage erschienen ist und wertvolle Tipps für Wanderer und Touristen liefert.

Nähere Informationen im Internet:

www.almanach-oberoesterreich.at

 


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