Bauernbund-Präsident NR DI Georg Strasser auf Bezirkstour im Bezirk Eferding

Bezirksobmann ÖR Ludwig Schurm und Bezirksbäuerin Klaudia Ritzberger konnten

Bauernbund-Präsident NR DI Georg Strasser für eine Bezirkstour und ein Sommergespräch im Bezirk Eferding gewinnen. Mit Präsident Strasser wurden am Freitag, 10. August die Fa. EFKO sowie die Siloanlage in Aschach besucht, und am Abend am „Kronbergerhof“ in Scharten bei einem Sommergespräch mit Bäuerinnen und Bauern des Bezirkes diskutiert.

Mit den Funktionären und der Geschäftsführung der Fa. EFKO wurde die angespannte Situation mit den Erntehelfern und den hohen Lohnnebenkosten intensiv diskutiert. Unsere Gemüsebauern kämpfen mit zu geringen Kontingenten an Erntehelfern und stehen unter enormen Wettbewerbsdruck durch höhere Lohnnebenkosten als in unseren Nachbarländern.

„Wir Gemüse- und Obstbauern wollen die Standards und Arbeitnehmerrechte nicht senken, sondern schlagen eine einheitliche Lösung mit den Erntehelfern in Europa vor, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen“, so EFKO Obmann ÖR Walter Schiefermüller.

BB-Präsident DI Georg Strasser sicherte Unterstützung zu und versicherte den Gemüse- und Obstbauern, dass der Bauernbund und die bäuerlichen Abgeordneten hinter den Forderungen der Bauern stehen und dem Sozialministerium in dieser Angelegenheit schon lange in den Ohren liegen. „Ich hoffe wir kommen jetzt - nach den Ankündigungen der Sozialministerin zu einer praktikablen, längerfristigen Lösung“ – so Präsident Strasser.  


„Alle Umfragen belegen, dass unsere österreichischen Konsumenten sehr viel Wert auf frische- und regionale Lebensmittel legen. Mit jeder Werbeeinschaltung wird den Konsumenten vermittelt, dass unsere Handelsketten die Wünsche nach Regionalität und Qualität erfüllen. Sie verschreiben sich gleichsam diesen Wünschen nach Nachhaltigkeit, Regionalität und Qualität. Als Eferdinger Gurkerlbauer ist es nicht verständlich, wenn dann in den eigenen Handelsmarken unsere regionalen Gurkerl den Gurkerln aus Indien mit einer Wegstrecke von mehr als 6.000 km weichen müssen“, so der Obmann Schiefermüller.

 

Die weitere Tour führte von der Gemüseverarbeitung zur größten Siloanlage Österreichs nach Aschach an der Donau. Mit einer Lagerkapazität von 150.000 Tonnen und einer Übernahmeleistung von 220 Tonnen pro Stunde ist diese von der RWA errichtete Siloanlage die größte Anlage Österreichs. Der Betriebsleiter Johann Auer schilderte eindrucksvoll, dass heute ein Schiff mit 1.000 Tonnen Getreide in einem halben Tag gelöscht wird und 1970 noch vier Tage für die Löschung benötigt wurde.

 

Beim abendlichen Sommergespräch am „Kronbergerhof“ in Scharten nahm sich NR Präsident Georg Strasser viel Zeit um mit den Bäuerinnen und Bauer des Bezirkes die zu diskutieren. Die Diskussionsbeiträge spannten einen Bogen von den fehlenden Erntehelfern, dem massiven Borkenkäferproblem, den Bedingungen und Abhängigkeiten von den Handelskonzernen und den Freihandelsabkommen.

 

Foto vlnr:

020 EFKO: Vizepräsident Aufsichtsrates RLB Volkmar Angermeier, Matthias Ecker, LK-Vizepräsident Karl Grabmayr, LAbg. Bgm. Jürgen Höckner, BB-Präsident NR Georg Strasser, Bezirksbäuerin Klaudia Ritzberger, EFKO Geschäftsführer Klaus Hraby, Bezirksobmann ÖR Ludwig Schurm, Obmann EFKO ÖR Walter Schiefermüller, BB-Direktorin Maria Sauer, ÖR Robert Greinecker.

 

"Verliebt, verlobt, verheiratet"

Die Bäuerinnen sorgten am vergangenen Donnerstag für ein voll besetztes „Keine Sorgen Atrium“ in der OÖ Versicherung und informierten zum Thema Familie am Bauernhof.

Vizepräs. ÖR Theresia Meier, GD Dr. Josef Stockinger (Mitte), mit Bauernbund Direktorin Maria Sauer, den Landesbäuerin Stellvertreterinnen Ing. Ursula Forstner, LKR Anita Strassmayr, Johanna Miesenberger und Bäuerinnenreferentin DI Georgia Naderer

Partnerschaft, Ehe, Familie, Kinder,  der Umgang mit Tieren und Maschinen aber auch Arbeitsunfälle und die häusliche Pflege der älteren Generation, das sind Herausforderungen die die Bäuerinnen und Bauern tagtäglich begleiten, hier wollen wir Aufklärung und Unterstützung anbieten, so Landesbäuerin LAbg. ÖR Annemarie Brunner als Initiatorin der Veranstaltung.

Die Bäuerinnen sorgten am vergangenen Donnerstag für ein voll besetztes „Keine Sorgen Atrium“ in der OÖ Versicherung. Themen rund um den Bauernhof, der Arbeits- aber auch zugleich Lebensmittelpunkt der bäuerlichen Familie ist, standen im Mittelpunkt dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung.

Hier hat natürlich die Oberösterreichische Versicherung als Versicherer von Haus, Hof, Auto und vielem mehr, schon eine lange Tradition und ist auch in der heutigen Zeit ein verlässlicher Partner für ihre Kundinnen und Kunden betonte der Generaldirektor Dr. Josef Stockinger.

Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern ist als gesetzliche Kranken- Unfall- und Pensionsversicherung der bäuerlichen Familie ein wertvoller Partner. Sei es bei der Betriebshilfe nach Unfällen oder auch Reha Aufenthalten zur Wiederherstellung der Gesundheit, wie die Obfrau der Sozialversicherungsanstalt der Bauern, Vizepräsidentin ÖR Theresia Meier in ihren Ausführungen darlegte.

Selbst Bäuerin und Mutter, hat Theresia Meier stets Verständnis und ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Bäuerinnen und Bauern, als Obfrau der SVB Österreich arbeitet sie kompetent und konsequent für die Anliegen der bäuerlichen Versicherten.

Die Juristin Mag. Martina Gruber nahm die Bäuerinnen auf einen virtuellen rechtlichen Hofrundgang, aus weiblicher Sicht mit. Beginnend damit, wie sich die Situation rechtlich gestaltet, wenn beispielsweise eine junge Frau als Freundin, Lebensgefährtin oder als Ehefrau des Jungbauern auf den Hof kommt, wie ist die rechtliche Situation wenn Kinder zur Welt kommen bzw. welche Rechte hat sie, sollte es zu einer Trennung kommen.

„kurz und bündig“, die neue Broschüre des OÖ Bauernbund, konzipiert für die bäuerliche Familie, wurde ebenfalls im Rahmen dieser Veranstaltung vorgestellt. Mit zahlreichen Tipps und Infos zu Familie und Kindern, Erhaltung unserer Gesundheit aber auch Pflege und Betreuung der älteren Generation, bietet sich dieser Ratgeber als kompaktes Nachschlagwerk für die gesamte bäuerliche Familie an. Zukünftig erhältlich in den Bauernbund Bezirksstellen und in der Beratung im Bauernbund.

Mit der Interpretation des Liedes „Verliebt, verlobt, verheiratet“ sorgten die Bäuerinnen aus Gutau für Unterhaltung.

 

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