Netzwerk Agrar: erfolgreicher Agrardialog

Genossenschaften - für die bäuerliche Landwirtschaft unverzichtbar?

Bildquelle: BZ/Pichler

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260 Genossenschaften und Gesellschaften vereint der Raiffeisenverband (RV) Oberösterreich. Welche das sind, was Genossenschaften leisten und welche Rolle sie für die bäuerliche Landwirtschaft spielen: Darüber informierte man am 10. November beim Agrardialog, den das Netzwerk der Angestelltensektion im Bauernbund gemeinsam mit den Jungbauern organisierte. Als Referenten konnte Obmann Karl Dietachmair den Genossenschaftsanwalt des Raiffeisenverbands Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Reisecker sowie Raiffeisenverbands-Direktor Rudolf Binder gewinnen. Unter den zahlreichen Besuchern konnte Neo-Landtagsabgeordneter Josef Rathgeb, Bauernbund-Direktorin Maria Sauer, Jungbauernlandesobmann-Stellvertreter Franz Leonhartsberger, die zukünftige Büroleiterin von Agrarlandesrat Max Hiegelsberger Michaela Mittendorfer, den Regionalbüroleiter der SVB OÖ Josef Striegl sowie Maschinenring-Geschäftsführer Robert Resch begrüßt werden.

Franz Reisecker hob die Genossenschaften als wichtige Stütze in der Landwirtschaft hervor, die zwar nicht immer den besten Preis zahlen könnten, dafür aber ein sicherer Partner der Bäuerinnen und Bauern sind. Außerdem wird dadurch den wirtschaftlichen Einfluss der Bauern als Eigentümer der Genossenschaften erhöht. Auf EU-Ebene sind die Genossenschaften unter dem Dach der COGECA vereint. Rudolf Binder ging in seinem Referat unter anderem auf die zukünftigen Herausforderungen ein. Dem Thema der „digitalen Märkte“ wird man in Zukunft besondere Aufmerksamkeit schenken müssen wie auch den zunehmenden Export-Erfordernissen. Fest steht jedenfalls, dass die Genossenschaften anpassungsfähig sind. Die Aufgabe der Betreuung und der Revision der Genossenschaften werde der Raiffeisenverband auch zukünftig bestmöglich umsetzen.


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