Grünland- und Silier Rallye im Bezirk Braunau

120 Bäuerinnen und Bauern aus dem Bezirk Braunau informierten sich aus erster Hand bei der Grünland- und Silier Rallye des OÖ Bauernbundes.

Peter Frühwirth bespricht mir Schülern der LFS Burgkirchen den Pflanzenbestand

Grünlandexperte Peter Frühwirth (rechts) erklärt, wie die Silierreife bestimmt wird.

Die Zusammensetzung des Grünlandes mit verschiedenen Pflanzenarten sowie der richtige Schnittzeitpunkt sind entscheidend für ein gehaltvolles Grundfutter. 120 Bäuerinnen und Bauern aus dem Bezirk Braunau informierten sich aus erster Hand bei der Grünland- und Silier Rallye des OÖ Bauernbundes.

Wer in der Milchproduktion bzw. Rindermast wirtschaftlich erfolgreich sein will, muss großen Wert auf die Grundfutterproduktion vom Grünland legen. Der richtige Schnittzeitpunkt als ein entscheidendes Kriterium für die Futterqualität wirkt sich dabei massiv auf die Nährstoffe und die Energie in den Gräsern und somit der Silage aus. Je höher der Energiegehalt und je höher die Verdaulichkeit, desto mehr Nährstoffe können unsere Kühe und Rinder aus dem Grundfutter aufnehmen.

Um den optimalen Silier-Zeitpunkt zu finden und die Grünlandbestände unter die Lupe zu nehmen, hat der Bauernbund OÖ. zur „Grünland- und Silier Rallye“ im Bezirk Braunau geladen. „Ziel der Silier Rallye ist, anhand der Bestandsbeurteilung und unter Berücksichtigung der aktuellen Wetterprognosen den möglichst optimalen Silier Termin festzustellen,“ so der Grünlandexperte der LK-Oberösterreich, DI Peter Frühwirth.
Mit der erstmals durchgeführten Grünland- und Silier Rallye steht den Bäuerinnen und Bauern somit eine wichtige Entscheidungshilfe zur Verfügung.


Bei fast allen betriebswirtschaftlichen Auswertungen zeigt sich ein ähnliches Bild: Hohe Grundfutterqualität bedeutet hohe Grundfutteraufnahme und damit geringe Produktionskosten. „Es muss das Ziel sein, möglichst viel Milch aus dem Grundfutter zu produzieren. Dazu ist eine gute Qualität des Grundfutters das Um und Auf“, so LKR OÖ. Paul Maislinger. Entscheidend sind eine leistungsfähige Grasnarbe, der optimale Erntezeitpunkt sowie eine verlustarme Silierung. „Leider haben wir derzeit eine sehr kühle Wetterlage, wodurch wenig Zucker in die Pflanzen eingelagert werden kann. Vor dem Silier-Termin wären einige sonnige Tage von großer Bedeutung“. erklärt Grünlandexperte DI Peter Frühwirth.

Intensiv diskutiert wurde auch über die notwendige Nach- bzw. Einsaat von wertvollen Futtergräsern wie Knaulgras, Wiesenschwingel, Klee und Fuchsschwanz.

Weitere Termine:

02. Mai im Bezirk Grieskirchen

04. Mai im Bezirk Rohrbach


nach oben