Agrarreferenten beschließen Umsetzung der Tierseuchenversicherung

Tierseuchen stellen die heimische Landwirtschaft vor beträchtliche, neue und nicht selbst verschuldete Herausforderungen. Im März dieses Jahres wurde ein Grundsatzbeschluss zu einer Tierseuchenversicherung gefasst, dem nun ein konkreter Vorschlag folgte.

Die Tierseuchenvorsorge gelangt nun auf Initiative von LO Hiegelsberger zur Umsetzung (Foto: Land OÖ)

Tierseuchen stellen die heimische Landwirtschaft vor beträchtliche, neue und nicht selbst verschuldete Herausforderungen. Gerade in Oberösterreich gibt es sehr viele Betriebe, die im Falle einer Tierseuche in ihrer Existenz gefährdet wären. Der Landesobmann des OÖ Bauernbundes, Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger, hat dazu bereits 2016 bei Agrarreferentenkonferenz einen Antrag zur Umsetzung einer Tierseuchenversicherung eingebracht. Im März diesen Jahres wurde ein Grundsatzbeschluss gefasst, dem nun ein konkreter Vorschlag folgte. "Die Landesagrarreferenten haben einen wichtigen und richtigen Schritt für die Zukunft der österreichischen Tierhalter gesetzt", zeigt sich Hiegelsberger erfreut. Nach dem Modell der Hagelsversicherung sollen künftig auch Versicherungen gegen Tierausfälle mit je 25 Prozent der Prämie von Bund und Ländern bezuschusst werden. Ein derartiges Modell sieht auch das aktuelle Regierungsprogramm vor. Die Umsetzung wird bis Mitte 2019 angestrebt.


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