Bauernbund-Sommergespräch am Hof von Nationalrat Ing. Manfred und Elisabeth Hofinger in Lambrechten

Mehr als 250 Bäuerinnen und Bauern folgten der Einladung von Bauernbund-Bezirksobmann Josef Diermayer und Bezirksbäuerin Gabriela Stieglmayr zum Sommergespräch nach Lambrechten.

Präs. Reisecker, Hannes Royer, Gabriela Stieglmayr, Josef Diermayer, Elisabeth & Manfred Hofinger (Foto: Bauernbund)

Ing. Manfred Hofinger auf der Bühne im Stadl der Fam. Hofinger beim Sommergespräch (Foto: Bauernbund)

Hannes Royer Verein „Land schafft Leben“ aus Schladming in Lambrechten (Foto: Bauernbund)

Ing. Manfred und Elisabeth Hofinger – Bezirksbäuerin Gabriela Stieglmayr, Bez. Obm. Josef Diermayer (Foto: Bauernbund)

Neben zahlreichen Ehrengästen aus dem Bezirk konnte Josef Diermayer und Nationalrat Ing. Manfred Hofinger den Referenten des Abends Hannes Royer aus Schladming begrüßen.

Hannes Royer ist Initiator, Gründer, Sprecher und Obmann. Der Schladminger Bauer und Unternehmer verschreibt sich mit dem unabhängigen Verein „Land schafft Leben“ der Bewusstseinsbildung rund um österreichische Lebensmittel. Der geborene Kommunikator weicht die oft verhärteten Fronten zwischen den Branchen in der Wertschöpfungskette auf und bringt Bauern, Verarbeiter, Händler und Konsumenten an einen Tisch und das wortwörtlich.

Der 2014 gegründete Verein hat inzwischen 250 Filme über die Produktion von österreichischen Lebensmitteln hergestellt. Hannes Royer ist oft verwundert, wie wenig Kinder und Jugendliche über die täglich zu sich genommen Lebensmittel wissen. Entstehung, Produktion und Herkunft von Lebensmittel sind vielen Konsumenten inzwischen fremd. Aus diesem Grund arbeitet der Verein in Abstimmung mit dem Bundesministerium auch an einem neuen Konzept für Schulen und Pädagogen.

NR Bgm. Manfred Hofinger unterstreicht die Notwendigkeit einer Aufklärungskampagne, wie unsere heimischen Lebensmittel produziert werden und sieht auch in der Herkunftskennzeichnung einige Defizite.

„Der Konsument sollte informiert sein, wenn er ein Schnitzel oder der Rinderbraten außer Haus isst, ob dieses aus Österreich oder einem anderen Land stammt“, so Ing. Manfred Hofinger. Bei täglich mehr als 2 Mio. Essen außer Haus ist es für die österreichische Landwirtschaft entscheidend, ob heimische Lebensmittel in der Gastronomie verarbeitet und serviert werden.

In der zukünftigen Programmperiode der gemeinsamen Agrarpolitik möchte NR Manfred Hofinger eine stärkere Berücksichtigung der Familienbetriebe, wie sie in Österreich typisch sind. Weiters kämpfen viele Bäuerinnen und Bauern mit sinkenden Einkommen und den laufend steigenden Sozialversicherungsbeiträgen. Hier muss die Möglichkeit bestehen, die Sozialversicherungsbeiträge nach dem tatsächlichen Einkommen zu bemessen.

NR Manfred Hofinger ist überzeugt, dass Österreich eine neue politische Kultur braucht und hofft, dass all jene, die derzeit mit den österreichischen politischen Gepflogenheiten unzufrieden sind, am 15. Oktober 2017 für ein respektvolles Miteinander stimmen und eine neue politische Ära beginnen kann.

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