Bauernstand schafft die Grundlagen für Lebensqualität

Sommerklausur des OÖ. Bauernbundpräsidiums mit Schwerpunkten für 2018

Präsidium setzt Schwerpunkte für die zukünftige Arbeit des OÖ Bauernbund (Foto: Bauernbund)

Unter dem Motto „Wertschätzung bringt Wertschöpfung“ fand sich das Präsidium des OÖ. Bauernbundes am Montag, den 28. August zu seiner Sommerklausur in Franking, Bezirk Braunau zusammen. Dieses Motto gilt sowohl in der internen Kommunikation im Rahmen der Arbeit für die Mitglieder und Funktionäre, als auch hinsichtlich der Vermarktung der vielfältigen Leistungen der Bauernschaft für die Gesellschaft im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit. „Unsere Schwerpunkte in der Arbeit für 2018 gliedern sich in drei Themenbereiche: Wertschätzung für die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern in der Gesellschaft, fairer Anteil der Landwirtschaft innerhalb der Wertschöpfungskette und stabile Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft“, fasst der Landesobmann des OÖ. Bauernbundes, LR Max Hiegelsberger die wichtigsten Ergebnisse der Klausur zusammen. Für die Landwirtschaft ist das Vertrauen der Menschen in die bäuerlichen Produkte und Produktionsweisen wichtig, um die heimischen Lebensmittel am inländischen Markt gut absetzen zu können, Einkommen zu erwirtschaften und die Landwirtschaft für Übernehmer attraktiv zu halten. Dabei sollen bürokratische Auflagen abgebaut und notwendige Kontrollen im Rahmen einer Kontrolldatenbank vereinfacht werden. „Wir wollen daher Rahmenbedingungen schaffen, welche stabile und gerechte Produktpreise für die Bäuerinnen und Bauern ermöglichen und weniger Abhängigkeit von Ausgleichszahlungen bedeuten. Das bedeutet mehr Eigenständigkeit, bedingt aber auch mehr Eigenverantwortung“, so Hiegelsberger.

 

Oberösterreichs Bäuerinnen und Bauern arbeiten nach höchsten Kriterien

Die oberösterreichische Landwirtschaft ist ein bedeutender Wirtschaftszweig. Und der kann seine Aufgaben für Land und Gesellschaft nur erfüllen, wenn es produzierende Bauernhöfe gibt. „Unsere Bäuerinnen und Bauern arbeiten nach höchsten Tierwohl- und Umweltschutzkriterien. Leider gibt es manche Gruppierungen, welche die Arbeit der Bauern schlechtreden. Es ist daher eine unserer vordringlichsten Aufgaben, das Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit so darzustellen, wie wir es für richtig halten“, betont Hiegelsberger. „Mit der Initiative „open bauernhof“ der Jungbauern und einer verstärkten Bewusstseinsbildung für die Arbeit der Landwirtschaft bei unseren Aktivitäten in den Ortsgruppen wollen wir dahingehend Akzente setzen.“

 

Bauernstand schafft die Grundlagen für Lebensqualität

Der Bauernbund in den Ortschaften ist sehr häufig der Motor für eine funktionierende Dorfgemeinschaft. „Freiwilliges Engagement hat im Bauernbund einen großen Stellenwert. Wir wollen das weiter forcieren und jene, die in unseren Ortsgruppen Verantwortung übernehmen, durch Schulungen und gut aufbereitete Informationen noch besser unterstützen“, so Hiegelsberger. Der Bauernbund ist die einzige politische Kraft, die sich aktiv für die Anliegen der Landwirtschaft einbringt. „Während andere Gruppierungen sich oftmals gegen etwas aussprechen, treten wir als Bauernbund für neue Ideen ein. Es wird daher eine unserer Aufgaben sein, diese Leistungen des OÖ. Bauernbundes für unsere Mitglieder und der Gesellschaft besser herauszustreichen und einfacher und griffiger zu kommunizieren. Nur ein starker Bauernbund kann die Interessen der Landwirtschaft am besten vertreten“, so der Landesobmann weiter. Das Präsidium des OÖ. Bauernbundes beschäftigte sich auch mit den Vorbereitungen der 100 Jahr-Feier, welche im Jahr 2019 begangen wird. „Tradition und zukunftsträchtige Konzepte haben den Bauernbund über all die Jahrzehnte stark gemacht und so soll es auch in Zukunft sein. Die Bauernschaft leistet einen großen Beitrag zu einem lebenswerten Österreich und braucht eine starke Interessensvertretung“, betont Hiegelsberger abschließend.


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