Jungbauern-Infoabend: Der Weg zur erfolgreichen Hofübergabe

Die Hofübergabe ist eine große Herausforderung für die ganze Familie und ein wichtiger Prozess, der neben Zeit auch sehr viel Einfühlungsvermögen bedarf. Beim Infoabend zur Hofübergabe, veranstaltet von der Jungbauernschaft Vöcklabruck, konnte neben zahlreichen Gästen und Ehrengästen die Referentin Gabi Höfler begrüßt werden.

Bildquelle: OÖ Bauernbund

Gabi Höfler begleitet als selbstständige Trainerin, Landwirtin und eingetragene Mediatorin Familien bei der Hofübergabe. Beim Infoabend in der LFS Vöcklabruck referierte Höfler über den „Weg zur erfolgreichen Hofübergabe“. Höfler thematisierte unter anderem, wie bereits frühzeitig familiäre Spannungsfelder, die eine Hofübergabe verursacht, vermieden werden können und erwähnte, dass der Prozess der Hofübergabe auch sehr respektvoll, harmonisch und zukunftsorientiert sein kann.

 

„Tradition ist nicht die Verehrung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“

Auf die Frage hin, welche Spielregeln für das familiäre Zusammenleben von Vorteil sind, um den Hofübergebern eine gute Startbahn zu bieten meint Höfler, dass es von wesentlicher Bedeutung sei, klar definierte Regeln aufzustellen. Diesel stellen in weiterer Folge ein gutes Zusammenleben am Hof sicher. Ganz wichtig sei dabei die Kommunikation zwischen den Generationen. Wobei nicht nur Alltagsthemen angesprochen, sondern auch „das Eingemachte“ thematisiert werden soll. Wesentlich sei im Hinblick darauf auch, dass sich Übergeber und Übernehmer Zeit für „eingemachte“ Gespräche nehmen.

 

Stellenwert der Landwirtschaft erhalten

LAbg. Michaela Langer-Weninger und Jungbauern-Landesobmann Johannes Huemer sind sich einig, dass der Stellenwert der Landwirtschaft unbedingt erhalten bleiben muss! Huemer erwähnt darüber hinaus, dass es eine Freude sein soll, den Hof der Eltern zu übernehmen. Dazu braucht es aber auch Grund und Boden, wobei Huemer auf die aktuelle Jungbauern-Aktion zum Bodenverbrauch hinweist. „Täglich werden 22 ha wertvollster Boden verbaut – so kann es nicht weitergehen!“.

 

 

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