Landesrat Hiegelsberger zum Buch ''Was Oma noch wusste'': ''Alte Hausmittel sind wichtige Botschafter für Nachhaltigkeit''

Irmgard Schneiderbauer mit Haushaltsgeheimnissen aus vergangenen Zeiten

Buchcover "Was Oma noch wusste"

Bildquelle: Land OÖ/Fürtbauer

''Alte Hausmittel sind wichtige Botschafter für Nachhaltigkeit – im Umgang mit unsere Natur, unseren Ressourcen und dem eigenen Körper'', freut sich Landesrat Max Hiegelsberger, dass Irmgard Schneiderbauer in Kooperation mit Hildegard Ruschak und der Gesunden Gemeinde Natternbach ihren Ratgeber neu aufgelegt hat. Unter dem Titel ''Was Oma noch wusste ...'' hat sie Haushaltsgeheimnisse aus vergangenen Zeiten zusammengetragen. Schneiderbauer, Eigentümerin des gleichnamigen Gewürzunternehmens in Lambrechten, sieht darin ''einen kleinen Denkanstoß, sich wieder mehr auf die natürliche und schonende Gesundheitserhaltung zu konzentrieren''.

'' 'Mit der Kraft der Sonne und im Einklang mit der Natur' ist die Devise, die meinen Mann und mich seit mehr als zehn Jahren leitet. Wir bewirtschaften unsere Felder nachhaltig und mit viel Liebe und dabei so natürlich wie möglich'', erklärt die Autorin. Sie will mit dem Buch in Erinnerung rufen, ''dass wir alle ein Stück dieser Natur sind''. Auf 132 Seiten soll Altbewährtes aus Medizin, Kosmetik und Haushalt wieder intensiv erlebbar gemacht werden.

Hausmittel helfen – u.a. dem Körper und dem Garten

Zitronenhalswickel:

Dafür braucht man eine Zitrone, ein dünnes Stofftuch und ein Wolltuch. Zitrone in Scheiben schneiden. Zitronenscheiben auf die Mitte des Stofftuchs legen, oberen und unteren Rand darüber klappen. Mit der Faust einmal kräftig auf die Zitronenscheiben drücken, damit der Saft austritt. Wickel mit der Unterseite von Ohr zu Ohr um den Hals wickeln und das Wolltuch darüber. Eine Stunde oder länger wirken lassen. Den Hals dann warm halten. Hilft gegen Halsschmerzen.

Honig-Zwiebel-Hustensaft:

Bei Husten und Halsentzündungen kann der Honig-Zwiebel-Hustensaft Wunder wirken. Dazu schneidet man eine Zwiebel in sehr feine Würfel, gibt diesen gemeinsam mit 3 Esslöffeln Honig in ein Glas und lässt es über Nacht ziehen. Nach der Ruhezeit hat sich der Honig mit dem Zwiebel gut vermischt und kann abgeseiht werden. Der Hustensaft kann 2- bis 3-mal täglich teelöffelweise genossen werden. Er ist im Kühlschrank mehrere Wochen haltbar.

Apfelessig für Blumen:

Auch Pflanzen mögen‘s sauer. Die im Apfelessig enthaltenen Mineralstoffe helfen Ihren Topfpflanzen beim Gedeihen. Seien Sie nicht geizig, sondern lassen Sie ihren Pflanzen ebenfalls hin und wieder etwas Essig zukommen, er hat einen ähnlichen Effekt wie Pflanzendünger. Füllen Sie in eine große Gießkanne Wasser und geben Sie zwei bis drei Esslöffel Apfelessig hinzu. Es reicht aus, wenn sie das alle zwei Wochen tun.

Beitrag zu weiterer Bewusstseinsbildung

''Der Ratgeber schafft weitere Bewusstseinsbildung'', betont Landesrat Hiegelsberger. ''Es ist nicht selbstverständlich, dass wir in einem Land mit höchsten Standards leben. Unsere Landwirtschaft und die vielen gewerblichen Betriebe leisten tagtäglich einen Beitrag dazu, indem sie im Sinne der Gesellschaft nachhaltig mit unseren Ressourcen umgehen. Letztendlich sind der Handel und die Konsumentinnen und Konsumenten dafür verantwortlich, dass Regionalität, Nachvollziehbarkeit und damit Sicherheit den Stellenwert erhalten, den sie verdienen.''

Genussland Marketing OÖ bringt kleine Produzenten in den Handel

Die Familie Schneiderbauer ist – seit Beginn der Handelsinitiative von Genussland Marketing OÖ im Jahr 2009 – auch für den Lebensmittelhandel ein sehr interessanter und erfolgreicher Handelspartner geworden. Die Initiative zählt aktuell 425 Verkaufsstandorte, die von vielen kleinen bäuerlichen und gewerblichen Produzenten beliefert werden. ''Dadurch kamen schon mehr als 500 regionale Artikel 18.000-mal in die heimischen Regale'', berichtet Genussland-Marketing-OÖ-Geschäftsführer Josef Lehner. Bereits in über 200 oberösterreichischen Lebensmittelgeschäften finden sich ausgewählte Artikel der beliebten ''Innviertler Gewürze'' und vom ''Innviertler Senf'', dem jüngsten Kind der Schneiderbauer-Produktfamilie.

Das Buch „Was Oma noch wusste ...“ ist zum Preis von 14 Euro hier erhältlich:


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