Innovationen als Motor einer zukunftsorientierten Landwirtschaft

Anlässlich des EDUCA-Bildungsprogramms des OÖ Bauernbundes informierten und diskutierten zahlreiche Jungbäuerinnen und Jungbauern zum Thema „Innovation – ein Muss für jeden landwirtschaftlichen Betrieb?“.

Alois Selker, Josef Lehner, Michael Treiblmeier, Maria Sauer, Peter Gumpinger, Gabriela Stieglmayr, Hans Hingsamer, Josef Dieplinger, Florian Mair, Bernhard Brait, Josef Diermayer (Foto: BB OÖ)

Eine der zentralen Aufgaben für die Zukunft, so waren sich alle Teilnehmer einig, wird sein, das gegenseitige Verständnis zwischen Landwirten und Konsumenten zu verbessern.

Wie können wir die Wettbewerbsfähigkeit unter immer schwieriger werdenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erhöhen und gleichzeitig nachhaltig produzieren?

Dieser Frage stellten sich zahlreiche Jungbäuerinnen und Jungbauern im Rahmen des EDUCA-Bildungsprogramms des OÖ Bauernbundes vergangenen Freitag (20. Jänner 2017) im Schloss Zell an der Pram. Die aktuellen Marktpreise der landwirtschaftlichen Produkte stellen für viele bäuerliche Familienbetriebe eine große Herausforderung dar. Jede Krise zwingt andererseits auch zum Nachdenken über die eigenen Ziele und birgt die Chance, neue Ideen zu generieren. Alle Innovationen haben zwei grundlegende und wichtige Erfolgsfaktoren– der Glaube an die Idee und der konsequente Wille, diese Idee auch umzusetzen.


Innovation als Schlagwort ist in unserem Wortgebrauch kaum mehr wegzudenken. Doch nur darüber zu reden, ist zu wenig. Innovation muss gelebt werden. „Bei der Betriebsübernahme der jungen Generation bleibt kein Stein auf dem anderen“, so Jungbauern Bundesobmann Stellvertreter DI Michael Treiblmeier, Landwirt aus Kirchdorf am Inn. „Es bedarf einer Portion Mut, sorgfältiger Planung und kreativer Ideen sowie die Zusammenarbeit aller Generationen am Hof, um neue Wege zu beschreiten und so die Zukunft des eigenen Betriebes zu sichern“. 

 

Was kann der Konsument beitragen?

Die Konsumentinnen und Konsumenten sind, wenn es um den Kauf von Lebensmittel geht, immer mehr sensibilisiert und informiert. Dem besser zu begegnen werden innovative Ansätze in der Vermarktung regionaler, saisonaler und österreichischer Lebensmittel angeboten. Was kann der Konsument dazu beitragen? „Saisonaler Einkauf, auf die Herkunft der Lebensmittel achten oder direkt beim Bauern einkaufen sind nur einige Punkte, wo der Konsument aktiv eine Beitrag für die Landwirtschaft leisten kann“, so Treiblmeier. Welches Potential in alternativen Vertriebswegen und welche Vor- und Nachteile diese mit sich bringen, beschreibt die neue Broschüre der Jungbauernschaft zum Thema „Innovative Vermarktungswege für die Landwirtschaft“. 


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