Infoabend mit Benno Steiner am 08.03.2019

Bauer oder Knecht? Wie können wir die Zukunft selbst bestimmen!

seiringer / ooe. bauernbund

„Wachstum ist nicht alles – Groß frisst Klein - ein gut geführter Familienbetrieb mit einer klaren Zielvorstellung und Betriebsentwicklung ist einem Großbetrieb oft überlegen“, so der Bayerische Unternehmensberater Benno Steiner anlässlich des Informationsabends des Bauernbundes in Dorf an der Pram

Mehr als 200 Bäuerinnen und Bauern folgten der Einladung zum Informationsabend des OÖ. Bauernbundes der Bezirke Schärding, Grieskirchen und Ried sowie der Jungbauern-EDUKA-Absolventen am Freitag, 08. März 2019 in Dorf an der Pram. Bezirksobmann ÖR Josef Diermayer begrüßte in Vertretung der Bezirksobmänner Peter Gumpinger und Bgm. Martin Dammayr. Neben zahlreichen bäuerlichen Funktionären konnte ÖR Diermayer Nationalrat Bgm. Ing. Manfred Hofinger, Bezirksbäuerin ÖR Gabriela Stieglmayr, die Kammerräte Margit Mayr-Steffeldemel, Rudolf Mitterbucher und eine große Abordnung der Jungbauern-EDUKA Teilnehmer begrüßen.

„Es ist nicht entscheidend, ob ein Bauer im Dorf die größte Kuhherde oder die meisten Hektar bewirtschaftet – alleine das Betriebsergebnis und die Lebensqualität am Hof sind entscheidend“, so der Bayerische Unternehmensberater Benno Steiner, der als Referent zum Informationsabend gewonnen werden konnte.

Benno Steiner betreut weltweit landwirtschaftliche Betriebe, die Flächen erwerben wollen und in der darauffolgenden Betriebsentwicklung.

„Unsere landwirtschaftlichen Familienbetriebe in Österreich oder Bayern können nicht zu Weltmarktpreisen produzieren und brauchen Unterstützung. Unsere Bäuerinnen und Bauern zeichnet aber aus, dass sie Kultur- und Leistungsträger in den Gemeinden sind und den Umweltschutz für unser Land ernst nehmen, der abgegolten werden muss“, so der Unternehmensberater weiter.

Wichtig sind klare Ziele eines Familienbetriebes, wo die Hofnachfolger und die Auszügler miteingebunden werden, womit eine gute Basis für eine positive Betriebsentwicklung gelegt ist.

Alle Auswertungen belegen, dass seit 2009 die Landwirte zu wenig verdienen konnten. Viele Betriebe verlieren an Eigenkapital. Die Zahlen belegen aber auch, dass gut ausgebildete Landwirte ein höheres Einkommen erwirtschaften. Die Ausbildung unserer Jungbäuerinnen und Jungbauern hat oberste Priorität.


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