Jungbauern: Auf ins neue Jahr

80 Jungbauern diskutierten in Steyr unter dem Motto "Das Übergangsjahr 2014 - was erwartet uns".

Jungbauern-Bezirksvorstand mit Franz Reisecker, Bauernbund-Bezirksobfrau Edeltraud Huemer,

Unter dem vielversprechenden Motto „Das Übergangsjahr 2014 – was erwartet uns“ lud die Jungbauernschaft des Bezirkes Steyr Land vergangene Woche in die Bezirksbauernkammer. Zirka 80 Jungbäuerinnen und Jungbauern des Bezirks folgten der Einladung zu den Gastvorträgen von LKOÖ-Präsident Franz Reisecker und Jungbauern-Landesobmann Markus Brandmayr.

Die Themen waren von Einheitswert, über das kommende ÖPUL-Programm bis hin zum Flächenverbrauch in Österreich breit gestreut. Besonders anschaulich wurde der derzeitige Flächenverbrauch von 22 Hektar täglich dargestellt. Bei gleichbleibender Tendenz wird in weniger als 50 Jahren die derzeitige Ackerfläche des Burgenlandes verbaut sein und in bereits 166 Jahren die gesamte Ackerfläche Österreichs. Der durchschnittliche Flächenbedarf eines Österreichers beträgt derzeit etwa 3000 Quadrat-meter, wobei bereits heute nur 1600 Quadratmeter davon in Österreich verfügbar sind. Der Wunsch der Konsumenten nach regionalen Lebensmitteln ist somit langfristig nur durch Erhalt der Flächen für die landwirtschaftliche Produktion möglich. Diese Thematik ist auch eines der zentralen agrarpolitischen Themen der OÖ Jungbauernschaft.

Der erst im Juni 2013 neu aufgestellte Bezirksvorstand nutzte die Gelegenheit sich vorzustellen und berichtete über bisherige Aktivitäten, wie die Unterstützung des Bauernbundes beim Erdäpfelfest im September des Vorjahres. Zudem präsentierte Jungbauern- Bezirksobmann Josef Zöttl einen Ausblick ins Jahr 2014. Für den 11. Februar ist ein Besuch in einem Sägewerk geplant, wobei neben einer Führung besonderes Augenmerk auf Holzanlieferung und -ausformung gelegt wird. Am 22. Februar veranstaltet der Bezirksvorstand einen Skitag am Hauser Kaibling.

 


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