Innovationspreis 2014 – Österreichische Jungbauernschaft sucht die besten Junglandwirte Österreichs!

Mit dem Innovationspreis 2014 zeichnet die Österreichische Jungbauernschaft – Bauernbund Jugend bereits zum vierten Mal Vorbilder einer bäuerlichen Betriebsführung aus. Gesucht werden innovative Projekte oder herausragende Betriebskonzepte, die von Junglandwirten am eigenen Hof umgesetzt wurden.

Innovationspreis 2014

und Betriebsführer in Österreich vor den Vorhang holen. In Zeiten tiefgreifender wirtschaftlicher und politischer Veränderungen brauchen wir Jungbäuerinnen und Jungbauern, die gute Ideen mit Mut, Tatkraft und wirtschaftlichem Geschick umsetzen können“, so beschreibt Stefan Kast, Bundesobmann der Österreichischen Jungbauernschaft, den Innovationspreis.

Der Innovationspreis 2014 wird in enger Zusammenarbeit mit der RWA Raiffeisen Ware Austria AG und der Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“ ausgetragen und ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert, die sich wie folgt aufteilt: 


1.     Platz: Lagerhaus-Warengutschein in der Höhe von € 6.000,-


2.
       Platz: Lagerhaus-Warengutschein in der Höhe von € 3.000,- 


3.
       Platz: Lagerhaus-Warengutschein in der Höhe von € 1.000,-

Bewertet werden nicht nur betriebliche Daten und Fakten, auch die Einbindung der Betriebe in die Region und in das Gemeinwesen bzw. der Austausch mit der Bevölkerung sind von Bedeutung.

Die Bewerbungsunterlagen findest du hier. Den Folder mit allen Infos steht hier zum Download bereit.

Die Gewinner des Jahres 2012:

Karl Kronberger (39) holte sich mit seinem „Kindererlebnishof Funtasia“ den unumstrittenen Finalsieg. Nach der Hofübernahme stellte er seinen Betrieb von Schweinezucht und –mast auf die Schiene der Kinderbetreuung um. Kronbergers Konzept verspricht den Kindern ein voll auf die Landwirtschaft konzentriertes Spieleerlebnis, in welchem angefangen mit einem Indianerdorf über einen Streichelzoo bis zur Möglichkeit der Absolvierung eines Trettraktorführerscheins alle Kinder auf ihre Rechnung kommen. Die Anzahl der Kindergeburtstage (über 200), die er auf seinem Hof alleine in diesem Jahr ausrichtete, geben seinem Innovationsgeist recht.


In eine Nische stößt eine 35-jährige Oberösterreicherin. Zweitplatzierte 
Brigitte Doblhammer vermarktet unter der Marke „Schnatterhof“ eine stattliche Anzahl an Gänsen und Enten. Die Ganslstubn, eine Mostschänke, in der auch selbst erzeugtes Fleisch verarbeitet wird als auch Übernächtigungsmöglichkeiten für 30 Personen sowie die Teilnahme am Projekt Schule am Bauernhof runden das Gesamtkonzept der Preisträgerin ab.


Mit dem Brennen von „Sauwald-Erdäpfeln“ zu Wodka hat 
Martin Paminger ein Innovationskonzept realisiert, das auf eine ausgeklügelte und ungewöhnliche Vermarktung setzt. So produziert der 30-Jährige Jungbauer gemeinsam mit einigen Landwirten in der Region „Sauwald“ 28 ha Erdäpfel, von denen ein Teil zu Wodka gebrannt wird. Das Besondere an diesem alkoholischen Getränk ist wohl die Verpackung: Die Flaschen mit schrägem Boden sollen die hügelige Landschaft der Region „Sauwald“ widerspiegeln. Die vielen verkauften Produkte, unter anderem nach Südkorea, Israel und Indien, geben dem Jungbauer einen guten Grund mit diesem tollen Projekt weiterzumachen. Die Jury prämierte diese innovative Idee mit dem 3. Platz.


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