LR Hiegelsberger: Neue Förderoffensive für Biomasse-Einzelanlagen durch das Umwelt- und Agrarressort

(LK) Am Montag, den 22. Februar 2015 hat das Land Oberösterreich eine Förderoffensive für Biomasse-Einzelanlagen beschlossen. Ab 1. März bis Ende des Jahres 2015 soll damit der Umstieg auf erneuerbare Energien attraktiviert werden.

Bildquelle: OÖ Bauernbund

Im Bereich des Agrarressorts für Landwirtschaftliche Betriebe:

Die Finanzierung der Förderanträge für landwirtschaftliche Projekte erfolgt aus dem Ressort von Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

Die Erhöhung der Sockelbeiträge für Scheitholzanlagen für Landwirte wird vom Agrar-Ressort beim Umstieg von fossilen auf Ökoenergie z.B. auf 1.700 Euro erhöht.


„Oberösterreich liegt mit dieser modernen Heiztechnologie im Spitzenfeld. Es geht daher darum, unsere Vorreiterrolle nicht nur abzusichern, sondern auch in Zukunft weiter auszubauen“,
äußert sich Landesrat Max Hiegelsberger zur Förderoffensive.

Mit diesem Förderimpuls soll diese positive Entwicklung in Oberösterreich weiter unterstützt werden.

      Unbürokratische, bürgerfreundliche Förderabwicklung im Vordergrund:
Durch die Zusammenführung der Biomasseheizanlagenförderung vor einigen Jahren zur Abteilung Land- und Forstwirtschaft ist es gelungen, eine unbürokratische und bürgerfreundliche Förderabwicklung sicherzustellen. Durch die Kontinuität dieser Landesförderung entsteht Berechenbarkeit und Verlässlichkeit gegenüber den Bürger/innen, dies wird auch immer wieder positiv angemerkt.

      Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen Wertschöpfung:    
Die verstärkte Nutzung der CO2-neutralen Energieträger leistet einen entscheidenden Beitrag zum Klima- und Umweltschutz und zur Erreichung der energiepolitischen Ziele in Oberösterreich. Durch den Einsatz von Biomasse bleibt die Wertschöpfung in der Region und Arbeitsplätze in der Land- und Forstwirtschaft werden abgesichert bzw. geschaffen. Durch die Stärkung des Heimmarktes profitieren die oö. Kesselproduzenten, die auch weltweit die Nase weit vorne haben.

      Oberösterreich ist Biomasseland Nummer 1:       
Laut Energiebericht vom oberösterreichischen Energiekonzept befinden sich mehr als ein Viertel aller österreichweit installierten automatischen Kleinfeuerungsanlagen unter 100 KW in Oberösterreich, das sind etwa 22.400 Hackgutfeuerungsanlagen und 26.000 Pelletsanlagen.

Das Land OÖ setzt mit der Neufassung der Landesrichtlinie für die Biomasseheizanlagenförderung neue Impulse für Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung und den Einsatz innovativer Technologien.


nach oben