Landesrat Max Hiegelsberger: ''Schäden durch Borkenkäfer nehmen weiter zu – Rasches Handeln ist das Um und Auf''

Schadensschwerpunkte: Alpenvorland und untere Lagen des Mühlviertels

Bildquelle: Land OÖ/Killinger

Die Schäden durch Borkenkäfer nehmen weiter zu: Die extrem lange Trockenperiode, verbunden mit den hohen Temperaturen, hat gerade den Fichten in den tieferen Lagen stark zugesetzt. „Unter normalen Bedingungen kann ein Baum den Angriff von einigen hundert Käfern abwehren“, erklärt der zuständige Landesrat Max Hiegelsberger. „Jetzt allerdings genügen wenige Tiere, um eine Fichte erfolgreich zu besiedeln und so zum Absterben zu bringen.“ Die Schadensschwerpunkte sind derzeit das Alpenvorland und die unteren Lagen des Mühlviertels.

„Schnelles Reagieren ist jetzt gefragt“

Die einzig wirksame Gegenmaßnahme ist das baldige Erkennen des Schadens, die großzügige Aufarbeitung der befallenen Bäume und das schnelle Entfernen des Holzes aus dem Wald (Mindestabstand 300 Meter zum nächsten Fichtenbestand). Denn: „Aus einem Borkenkäfer-Paar können sich innerhalb eines Jahres bis zu 30.000 Käfer entwickeln“, warnt Hiegelsberger. „Schnelles Reagieren ist daher jetzt gefragt.“

Da die Waldbrandgefahr noch immer als kritisch anzusehen ist, können befallene Äste und Kronenteile nicht im Wald verbrannt werden. „Eine umfassende Kontrolle und rasches Handeln sind das Um und auf“, appelliert Landesrat Hiegelsberger an alle Waldbesitzer.

 


nach oben