Landesobmann Hiegelsberger: Am Sonntag werden Bratwürstel serviert

Wer heimische Ware kauft, hat Sicherheit und höchsten Genuss

Bildquelle: Land OÖ

Bratwürstel mit Sauerkraut und Brot. Das kommt in Oberösterreich am ersten Adventsonntag traditionell auf den Tisch. Die Adventzeit galt früher als strenge Fastenzeit, und die Menschen nutzten den ersten Sonntag im Advent, um kulinarisch davor nochmals ordentlich "über die Stränge zu schlagen".

„Ein Wunsch der Bäuerinnen und Bauern ist, dass sich jeder wieder mehr mit Lebensmitteln, deren Herkunft und Produktionsweise auseinandersetzt. Wir brauchen beim Essen Sicherheit und keine importierten Skandale. Das soll am Bratwürstel-Sonntag erneut in Erinnerung gerufen werden“, sagt Bauernbund-Landesobmann und Agrarlandesrat Max Hiegelsberger.

Die oberösterreichischen Bauern arbeiten unter höchsten Standards und produzieren qualitativ hochwertige Lebensmittel. Deren Verzehr schafft nicht nur einen sicheren Genuss, sondern trägt zum Erhalt von heimischen Arbeitsplätzen bei. „Eine ausgewogene Ernährung und eine genussvolles Essen kann nicht schädlich sein. Die bäuerliche Produktvielfalt bietet dieses Spektrum für jeden Haushalt und jeden Teller. Mit dem bewussten Einkauf heimischer, hochqualitativer Lebensmittel setzen wir ein Zeichen für regionale und bäuerliche Landwirtschaft“, so Hiegelsberger abschließend.

Der Bratwürstelsonntag ist bis heute geblieben, das Fasten danach eher in Vergessenheit geraten. Obwohl man auch das in die heutige Zeit übertragen könnte: In Maßen genießen und auf manches eine Zeitlang verzichten, um den Wert der Lebensmittel und den Luxus der ständigen Verfügbarkeit wieder zu schätzen.


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