EU-Kommission gegen unfaire Handeslpraktiken

Unfaire Handeslpraktiken sollen aufgeklärt und gegen Verstöße entsprechend vorgegangen werden.

Die Stellung der Produzenten in der Wertschöpfungskette muss gestärkt werden! (Bildnachweis: Sergey Ryzhov)

Plötzliche Stornierungen, Zahlungsverspätungen, einseitige nachträgliche Vertragsänderungen und Abschläge für verdorbene Ware, die nicht vom Produzenten verantwortet wurde, sollen verboten werden. Andere unfaire Handelspraktiken sollen nur dann untersagt werden, wenn sie nicht ausdrücklich im Vertrag festgehalten sind. Dazu gehören Listungsgebühren, die Rückgabe unverkäuflicher Ware und die Beteiligung des Anbieters an Werbemaßnahmen.

Mit dem Verbot sollen die landwirtschaftlichen Einkommen verbessert werden und Chancengleichheit für die Produzenten am EU-Binnenmarkt hergestellt werden.

Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger über den Vorschlag: „Uns geht es um die Stellung unserer Bäuerinnen und Bauern in der Lebensmittelversorgungskette. Tausende Landwirte stehen nur wenigen Handelsketten in Österreich gegenüber. Wir müssen den Kampf David gegen Goliath entschlossen weiterführen. Der Vorschlag der Kommission ist hier ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

Mehr dazu hier!


nach oben