Ersatzmaßnahmen für Landes-Grünlandprogramm und Milchgeldzuschuss unverzichtbar

Mit dem Ende der EU-Programmplanungsperiode 2007 bis 2013 ist im heurigen Jahr auch die EU-Genehmigung für das Landes-Grünlandprogramm und den Milchgeldzuschuss des Landes OÖ ausgelaufen.

Bildquelle: LK OÖ

Mit der Umsetzung der neuen GAP-Reform und dem bevorstehenden Ende der EU-Milchquotenregelung ab April 2015 stehen in nächster Zeit gerade die Milch- und Rinderbauern vor einer besonderen wirtschaftlichen Herausforderung. „Die Landwirtschaftskammer fordert daher als Ersatz für die bisherigen agrarischen Landesförderungen adäquate finanzielle Ausgleichsmaßnahmen bzw. Kostenentlastungen für die Rinder- und Milchbauern“, betonen Präsident ÖR Ing. Franz Reisecker und Vizepräsident Karl Grabmayr unisono.

 

GAP-Reform erfordert landesbezogene Begleitmaßnahmen

Die bevorstehende Umsetzung der GAP-Reform bringt insbesondere für intensiver geführte Milchviehbetriebe, Rindermäster und teilweise auch für Mutterkuhhalter eine schrittweise finanzielle Umverteilung bzw. Kürzung bei den Direktzahlungen. Die betroffenen bäuerlichen Betriebsführer sind hier massiv gefordert, durch entsprechende betriebliche Anpassungsmaßnahmen für einen Ausgleich zu sorgen. In dieser ohnehin angespannten Situation kann ein gänzlicher Wegfall der bisherigen Landesgrünlandprämie und des Milchgeldzuschusses keinesfalls akzeptiert werden.

 

„Im Hinblick auf die in den nächsten Wochen zu erwartende EU-Genehmigung für das Programm Ländliche Entwicklung sind nun rasch die erforderlichen Vorabklärungen und Vorbereitungen für die EU-Notifizierung neuer landesbezogener Fördermaßnahmen für die Rinder- und Grünlandbauern zu treffen. Wir gehen davon aus, dass das Land OÖ als verlässlicher Partner der Bauernschaft auch künftig entsprechende Budgetmittel für rein landesbezogene agrarische Förder- und Entlastungsmaßnahmen zur Verfügung stellt“, erklären Präsident Reisecker und Vizepräsident Grabmayr.

 


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