Eckpfeiler werden gesetzt

Land-Wirt-schaft gestalten und Produktion erhalten!

Bildquelle: OÖ Bauernbund

Bildquelle: OÖ Bauernbund

Am 25. Jänner 2015 werden bei den Landwirtschaftskammerwahlen die Eckpfeiler für die oberösterreichische Agrarbranche eingeschlagen. Knapp 140.000 Wahlberechtigte entscheiden über die Zusammensetzung der Landwirtschaftskammer-Vollversammlung, über die Führung der Bezirksbauernkammern und über die Zusammensetzung der Ortsbauernausschüsse, die auf der Gemeindeebene die Vertretung der Bäuerinnen und Bauern und der Grundbesitzer wahrnehmen. Es geht um die Gestaltung der Zukunft der Land- und Forstwirtschaft im unserem Land. Der OÖ. Bauernbund setzt mit seinen Spitzenkandidaten Landwirtschaftskammer OÖ. Präsident Ing. ÖR Franz Reisecker, Vizepräsident Karl Grabmayr und Landesbäuerin LAbg. ÖR Annemarie Brunner auf vier Schwerpunkte, die alle großen Anliegen der Bauernschaft abdecken.

 

Heute beginnt die Bauernbund Bezirkstour 2015. Beginnend mit Eferding werden die Spitzenkandidaten gemeinsam mit den Bezirksspitzen sowie hochrangigen Agrar- und ÖVP-Politikern in den nächsten 3 Wochen die Bezirke bereisen und sich interessanten Diskussionen stellen. Für Spitzenkandidat Franz Reisecker ist die Bezirkstour der Wahlkampf-Höhepunkt. Reisecker ist es ein besonderes Anliegen, dass die Bauernfamilien im jeweiligen Heimatbezirk hautnah die Bauernbund KandidatInnen kennenlernen und ansprechen können: „Vom Altbauer bis zum Nebenerwerbsbauern über den Hofnachfolger bis hin zum Grundbesitzer sind alle Interessierten herzlich zur Bezirkstour eingeladen. Ich bin sicher, dass wir mit unseren Leistungen der Vergangenheit und mit unserem Programm für die Zukunft die Wählerinnen und Wähler davon überzeugen können, dass der Bauernbund das Beste für unser Land ist!“

 

Wichtiger als jedes Programm sind die Kandidatinnen und Kandidaten, die sich der Wahl stellen. Mit ihrer Herkunft und ihren unterschiedlichen Betriebszweigen decken sie die gesamte Bandbreite der heimischen Land- und Forstwirtschaft ab und sind kompetente Vertreter ALLER Menschen am Land. „Der Erfolg unserer Landwirtschaft liegt in der Vielfalt der Ausrichtungen und Erwerbskombinationen. Wir als Kandidatinnen und Kandidaten stehen für diese Vielfalt. Der Bauernbund ist durch seine Organisationsdichte der einzige Garant, der für die Absicherung der Zukunft bäuerlicher Betriebe effektiv eintritt. Erfolgreiche Agrarpolitik ist eine aktive Maßnahme gegen das Bauernsterben“ so Reisecker, der damit besonders kleinere und Nebenerwerbsbetriebe anspricht.

 

Der OÖ. Bauernbund setzt in seinem Programm auf vier Schwerpunkte und will damit die klare Stimmenmehrheit erreichen:

 

1. Stärkung bäuerlicher Familienbetriebe:

Der OÖ. Bauernbund setzt sich für eine starke gemeinsame Agrarpolitik ein. „Es darf im Rahmen der Halbzeitbewertung der GAP 2020 keine Erhöhung des Greenings, keine Umverteilung von Agrargeldern und keine Neuabgrenzung benachteiligter Gebiete auf Kosten der Bauern geben“, so die klare Ansage von Franz Reisecker Richtung Brüssel. Faire Rahmenbedingungen nach dem Auslaufen gekoppelter Prämien und Quoten sowie der Ausbau von Ernte- und Risikoversicherungen sind notwendig, verstärkte Investitionen in die agrarische Bildung und Forschung in diesem Zusammenhang unabdingbar. Außerdem fordert Reisecker im Wahlprogramm eine Raumplanung und Flächenwidmung, die landwirtschaftliches Bauen und Produzieren auch zukünftig ermöglichen. „Kontrollen Ja, Schikanen Nein“, so die klare Forderung im Bereich Förderabwicklung.

 

2. Schutz des hart erarbeiteten Eigentums:

Zur aktuellen Debatte um eine mögliche Steuerreform hat der Bauernbund eine klare Position in seinem Wahlprogramm. Dazu Reisecker: „Wir wollen eine spürbare Entlastung der Menschen.
Wir wollen keine Steuerreform zu Lasten unserer Kinder und Enkelkinder, sondern verfolgen innerhalb der ÖVP einen nachhaltigen Ansatz ohne Eigentums- und Erbschaftssteuern.
Haben auch Sie Eigentum in Form von Grund und Boden? Wir kämpfen dafür dass es auch so bleibt!“
Die Besteuerung von Grund und Boden muss sich für Reisecker weiterhin an der Ertragsfähigkeit orientieren: „Wir lassen uns unsere Produktionsgrundlage, unsere Höfe, Felder und Wiesen nicht wegbesteuern!“ Zudem kämpft der Bauernbund für freiwilligen Vertragsnaturschutz mit Gegenleistungen.

 

3. Serviceorientierte Landwirtschaftskammer:

„Weil es dem Bauernbund um die zentralen Aufgaben der Landwirtschaftskammer geht und weil der Bauernbund die engagiertesten und kompetentesten Funktionäre hat, wird die Landwirtschaftskammer noch serviceorientierter und stärker für ihre Mitglieder. Es gilt Veränderungen für die Betriebe sowie Weiterentwicklungen bestmöglich zu begleiten und zu servicieren“, so LK OÖ Vizepräsident Karl Grabmayr. Bildungs- und Beratungsangebote werden vorangetrieben und die Kommunikation der Leistungen der Bäuerinnen und Bauern muss ausgebaut werden. Grabmayr sieht die größte Stärke des Bauernbundes in seinem Netzwerk von der Gemeinde bis ins EU-Parlament mit über 9.000 Funktionären, Gemeinderäten, Bürgermeister und Abgeordnete allein in Oberösterreich. Nur so wird man nachhaltig gehört und wahrgenommen und erreicht ein Maximum für alle!

 

4. Heimat wertvoll und lebenswert gestalten:

Unter diesem Schwerpunkt fokussiert sich der OÖ. Bauernbund auf den gesamten ländlichen Raum. Grabmayr: „Der Bauernbund ist die einzige Interessensvertretung für die Menschen im ländlichen Oberösterreich. Wir gestalten aktiv mit. Uns geht es um eine lebendige Wirtschaft am Land mit Arbeitsplätzen und um eine lebenswerte Heimat mit lebendigen Dörfern, Vereinen und flächendeckender Infrastruktur.“ Daher werden Forderungen zur flächendeckenden Breitbandversorgung, Kinderbetreuung, ärztlicher Versorgung und Pflege im Wahlprogramm ganz groß geschrieben.

 

Für Landesbäuerin LAbg. ÖR Annemarie Brunner gehören zur Heimat auch regionale Lebensmittel, die intakte Kulturlandschaft und das Wissen darüber. Brunner setzt seit Jahren mit ihren Bäuerinnen als kulinarische Botschafterinnen auf die verstärkte Kommunikation zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft, in dem durch „Schule am Bauernhof“ und verstärkte Ausbildungsangebote in den Bereichen regionale Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft die tägliche Arbeit der Bauernschaft und deren Produkte „begreifbar“ gemacht werden.

 

Partnerschaftlich geführte Familienbetriebe sind es, die seit Generationen das Leben am Land mitgestalten. Für Landesbäuerin Brunner gestalten sie nicht nur die Landschaft mit ihrer Bewirtschaftung, sondern auch das Leben in der Gemeinde mit ihrem Ehrenamt, ihrem Engagement und ihrem Weitblick in der Kommunalpolitik. "Unsere Bauernschaft packt an wann auch immer es notwendig ist. Dafür setzen wir uns ein, dafür steht der Bauernbund.“


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