Agrar-Landesrat Hiegelsberger zum Weltmilchtag: „Landwirte brauchen faire Rahmenbedingungen und Planungssicherheit“

Österreicher/innen geben pro Kopf monatlich 39 Euro für Milchprodukte aus.

Bildquelle: Land OÖ/Wakolbinger

"Unsere Milchbäuerinnen und Milchbauern können sich nur bei fairen Rahmenbedingungen und langfristiger Planungssicherheit behaupten“, betont Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger anlässlich des morgigen Weltmilchtages. Auch Enkeltauglichkeit und somit Verantwortung für die kommenden Generationen ist gefragt. Hiegelsberger verweist darauf, dass durch die Landwirtschaft zahlreiche Arbeitsplätze gesichert werden, die weit über den Agrarbereich hinausgehen.

 

„Wir müssen auf nationaler und europäischer Ebene sicherstellen, dass die Milchwirtschaft wettbewerbsfähig bleibt und noch professioneller und krisenfester wird. Alle sind gefordert: Die Politik, die Unternehmen genauso wie die Bäuerinnen und Bauern – besonders nach dem Auslaufen der Milchquote“, erklärt Hiegelsberger. Von der hochqualitativen Arbeit der Landwirtinnen und Landwirte profitieren nicht nur die Verarbeiter, sondern auch die Tourismusbranche: „Die nachhaltige Pflege der Landschaft stellt den Erfolg der Betriebe sicher“, betont Hiegelsberger und ergänzt „Ohne Milch- und Rinderwirtschaft wäre Oberösterreich nicht Oberösterreich.“

 

Beste Konditionen für die Milchbauern gefragt

„Es braucht beste Konditionen für die Milchbäuerinnen und Milchbauern“, so der Landesrat zum Auszahlungspreis der Verarbeiter, der im ersten Quartal dieses Jahres 39,16 Cent pro Kilo inkl. MWSt ausgemacht hat. Er lag damit um 17,5 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Mit März 2015 gab es in Oberösterreich 8.450 Milchlieferanten. Im Jahresschnitt 2014 waren es 8.650, die in Summe rund 977 Tonnen anlieferten – um 5 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

 

Der Landesrat freut sich über das Qualitätsbewusstsein der Bevölkerung: „Die Österreicherinnen und Österreicher geben im Schnitt pro Kopf monatlich 39 Euro für Milchprodukte aus.“ Die heimische Ware wird unter Einhaltung höchster Standards im Bereich Hygiene und Tierschutz sowie mit gentechnikfreier Fütterung hergestellt. „Die Milch, die täglich in unseren Gläsern und weiterverarbeitet auf unseren Tellern landet, muss uns etwas wert sein“, betont Hiegelsberger.


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