Agrarpolitischer Stammtisch in Mörschwang mit AMA-Vorsitzenden Griesmayr

115.000 landwirtschaftliche Betriebe und 25.000 Geschäftspartner aus dem Lebensmittelhandel und Verarbeitungsbereich sind Partner der Agrarmarkt Austria und unterliegen Kontrollen.

AMA-Vorstandsvorsitzender DI Griesmayr informierte über 60 interessierte Bäuerinnen und Bauern

Präsident der LK OÖ - Franz Reisecker - diskutierte zu aktuellen agrarpolitischen Themen

Beim agrarpolitischen Stammtisch am Montag, 26. September in Mörschwang skizzierte der AMA-Vorstands-Vorsitzende DI Günter Griesmayr die Tätigkeiten und Aufgaben der Agrarmarkt-Austria (AMA).

LK-Präsident ÖR.  Ing. Franz Reisecker informierte am Stammtisch über den aktuellen Stand der EU-Milchreduktionsmaßnahmen, dem CETA-Abkommen, den SVB-Beiträgen und Überlegungen zur Verwaltungsvereinfachung der EU-Kommission.

 

Die Agrarmarkt-Austria (AMA) ist seit ihrer Gründung vor mehr als 20 Jahren für die Kontrolle, Auszahlung und Kennzeichnung von Lebensmitteln verantwortlich. In den Gremien ist die AMA mit WKO, AK, ÖGB und LK sozialpartnerschaftlich besetzt. Die genaue und fachkundige Abwicklung der AMA wird dadurch belegt, dass an Österreich in den letzten Jahren keine Rückforderungen durch die EU gestellt wurden.

Allein 2015 wurden von der EU-Kommission von 18 Mitgliedstaaten 276 Mio. € rückgefordert. Mit der Agrarmarkt-Austria können sich Österreichs Konsumenten sowie die Bäuerinnen und Bauern auf eine effiziente und genau Verwaltungs- und Abwicklungsstelle verlassen. Mit der Zusammenarbeit der Bezirksbauernkammern kann eine fachliche und kompetente Hilfestellung vor Ort sichergestellt werden.

Die AMA wird von der EU-Kommission, dem Rechnungshof und verschiedenen nationalen Einrichtungen kontrolliert. DI Griesmayr erläutert, dass seit Bestehen der AMA - 173 Prüfungen mit 920 Prüfungstagen in der AMA stattgefunden haben.

Die Umstellung auf digitale und grafische Erfassung aller Feldschläge mit den verschiedensten Feldausformungen in Österreich, war für die Bäuerinnen und Bauern sowie uns als Abwicklungsstelle und eine große Herausforderung. Es ist nach dieser Umstellung mit einer deutlichen Entspannung und Erleichterung bei der Antragstellung zu rechnen“, so der AMA-Vorstandsvorsitzende DI Günter Griesmayr.

In der anschließenden Diskussion standen LK-Präsident Reisecker und DI Griesmayr noch den 60 Bäuerinnen und Bauern Rede und Antwort zu den verschiedensten fachlichen Themen.


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