Frohe Weihnachten mit Lebensmittelvielfalt aus heimischer Produktion. Unsere Bäuerinnen und Bauern machen’s möglich, ist Landesbäuerin Johanna Haider überzeugt.

Zu Weihnachten soll etwas Besonderes auf den Tisch! Aber was krönt die festliche Tafel? Der Festtagsbraten vom Fleischer oder Direktvermarkter aus der Region oder doch der fangfrische Fisch aus Übersee?

Das Besondere beim Festmahl kann ein liebevoll dekorierter Tisch oder einfach ein altes Rezept aus Oma’s Küche sein. Es sind mit Sicherheit nicht die eingeflogenen Erdbeeren. Landesbäuerin Johanna Haider möchte Bewusstsein schaffen für Möglich-keiten, die das Fest besonders machen.

Im Sommer ist es nicht schwer, saisonales Obst und Gemüse zu bekommen. Auch im Winter sind mehr Sorten aus heimischer Produktion zu haben, als man zunächst annehmen würde. Aus dem vermeintlich „langweiligen“ Lagergemüse lassen sich äußerst feine Gerichte zubereiten, appelliert Landesbäuerin Johanna Haider an die Experimentierfreudigkeit und Kreativität der Köchinnen und Köche.

„Ein weiteres großes Anliegen ist mir der sorgfältige Umgang mit unseren Lebensmitteln“, so die Landesbäuerin. Wir sollten uns immer wieder einmal vor Augen halten, wie viel Mühe, Einsatz und Arbeit beispielsweise in jedem Liter Milch oder in jedem Stück Fleisch stecken. Dass Handlungsbedarf hinsichtlich des Umganges und der Wertigkeit von Lebensmitteln besteht, beweist alleine die Tatsache, dass jeder Österreicher jährlich mindestens 19 Kilogramm essbare Lebensmittel wegwirft. Am häufigsten entsorgt werden Brot, Süß- und Backwaren, gefolgt von Obst und Gemüse. Milchprodukte und Eier rangieren auf Platz drei, danach folgen Fleisch, Wurstwaren und Fisch auf Platz vier.

Gerade für die Feiertage sollte man sich nicht zu Hamsterkäufen verleiten lassen, sondern vielmehr eine Einkaufsliste verwenden und bewusst heimischen und saisonalen Lebensmitteln den Vorzug geben, appelliert Landesbäuerin Johanna Haider an die Konsumentinnen und Konsumenten.

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