Karl-Heinz Schaurhofer übergibt die Führung der Angestelltensektion des OÖ Bauernbundes an Andrea Steinmetz.

Bei der Generalversammlung des „Netzwerkes Agrar“ – der Angestelltensektion im Oberösterreichischen Bauernbund – am vergangenen Montag blickte der scheidende Obmann Karl-Heinz Schaurhofer auf seine zweijährige Tätigkeit zurück. Wie es der Name sagt, dient die Organisation vor allem der Vernetzung und dem Austausch innerhalb der Agrarbranche im vor- und nachgelagerten Bereich. Von den etwas mehr als 500 Mitgliedern sind viele direkt an der Gestaltung der Agrarpolitik beteiligt. Bauernbund-Landesobmann Max Hiegelsberger hob das Netzwerk und die agrarischen Einrichtungen insgesamt als wesentliche Erfolgsfaktoren der Agrarpolitik hervor und dankte dem scheidenden Obmann für sein Engagement, das Netzwerk in diesem Sinne zu betreuen und zu entwickeln.

v.l. Karl-Heinz Schaurhofer, Dir. Maria Sauer, Andrea Steinmetz, LO LR Max Hiegelsberger

In zahlreichen Veranstaltungen und Agrardialogen wurde die gesamte Breite der landwirtschaftlichen Themen behandelt, Betriebe und Organisationen besichtigt und man blickte über den agrarischen Tellerrand, etwa beim Gespräch mit Bischof Manfred Scheuer sowie der Besichtigung der Anton Bruckner Privatuniversität und der neuen Westringbrücke.

Die neue Obfrau Andrea Steinmetz wurde mit 100 Prozent von der Generalversammlung gewählt. Sie bedankte sich für das große Vertrauen. Steinmetz ist seit Februar 2019 in der Direktion der Landwirtschaftskammer Oberösterreich beschäftigt. Zu ihren Stellvertretern wurden Ursula Forstner, Franz Gessl und Josef Redl gewählt. Gemeinsam mit den entsandten Mitgliedern der Betriebsgruppen bilden sie den Vorstand der Angestelltensektion. Es sind dies: Maria Sauer, Karl-Heinz Schaurhofer, Robert Ablinger, Johann Hahn, Georg Lehner, Elke Leitner, Ingrid Peraus, Walter Silber, Wolfgang Wallner und Christoph Zaussinger. Als Referent war der Schweizer Wissenschafter Urs Niggli zu Gast.

Was ist das „Netzwerk Agrar“?

Die großen Trends in der Landwirtschaft von morgen deuten sich bereits an: Das Informationszeitalter und die zunehmende Digitalisierung machen auch vor der Landwirtschaft nicht Halt. Vielerorts ziehen Akteure bereits an einem Strang, wenn es darum geht,

ihre Region oder ihr Thema gemeinsam voranzubringen. Die Vernetzung innerhalb der Agrarbranche wird immer wichtiger und ist oberstes Ziel von Netzwerk Agrar.

Jeder kann Mitglied im Netzwerk Agrar werden – insbesondere Personen, die im vor- und nachgelagerten Bereich der Landwirtschaft tätig sind.