OÖ Bauernbund: Dürremaßnahmen jetzt notwendig

Veröffentlicht von OÖ Bauernbund am

BB-Landesobfrau ruft zu rascheren Verhandlungen auf 

Die Bauern in Oberösterreich stehen mit dem Rücken zur Wand. Auf einen trockenen Winter und Frühling folgte eine Hitzeperiode, wie sie Oberösterreich noch nicht erlebt hat. Insgesamt geht die Hagelversicherung von einer Schadenssumme von über 1 Milliarde Euro aus. Mit über 200 Millionen Euro beziffert die Hagelversicherung allein den Schaden bei Getreide und im Grünland in Oberösterreich. Das ist eine Summe, anhand derer man die Betroffenheit unseres Bundeslandes deutlich erkennt. Rinder-Notverkäufe und viele andere Folgeschäden sind da noch nicht eingerechnet. Ein rasches Handeln ist daher mehr als erforderlich.

„Diese Dürrekatastrophe hat eine völlig neue Dimension. Das Schadensausmaß übertrifft alles, was wir in den vergangenen Jahren erlebt haben, und bringt zahlreiche bäuerliche Familienbetriebe in ihrer Existenz in Bedrängnis. Außergewöhnliche Situationen verlangen außergewöhnliche Maßnahmen. Wie wir bereits vergangene Woche gefordert haben, muss die Bundesregierung handeln: Neben Unterstützung bei Betriebsmittelkrediten braucht es eine Aussetzung der Sozialversicherungsbeiträge für ein Quartal im Umfang von rund 300 Millionen Euro. Damit schaffen wir dringend notwendige Entlastung für unsere landwirtschaftlichen Betriebe und sichern zugleich die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln“, betont BB-Landesobfrau LRin Michaela Langer‑Weninger.

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